
Matthias schrieb am Freitag 1. Februar 2008:
Es ist jetzt 10 Uhr 52. Binn zwar schon 2 stunden zu Hause aber erst jetzt dazu gekommen in Internet zu gehen.
Das Mittagessen für meine Frau lass ich heute mal ausfallen.
Ich mein,sie muß heute selber mal kochen.
Mir sind diese Kommentare von euch wichtiger.Vor allem die beantwortungen.ja ,ich habe mir vorgenommen jetzt immer einen Beitrag bzw.einen Kommentar zu euren kommentaren zu schreiben.
Ich wollt nie das dieses Tagebuch politisch wird.Allerdings,auch gewerkschaftsarbeit ist Politik.
Wer sich davor verschließt,ist blind oder taub.(Nichts gegen die Menschen die dieses Problem haben).
Die DDR war am anfang , nur am Anfang demokratisch!
Was später daraus wurde wissen wir alle.
Aber, es ist nie ein Krieg von dieser Seite aus gegangen.
Das meinte ich mit der Deutschen Geschichte.
Dieser Chaot,der arbeit und Wohlstand versprach,war nicht klug oder clever.Er hatte nur Leute an der Hand die sich noch mehr Profit von ihm versprachen.
Vorm 1.Weltkrieg,war es der Kaiser.
Ich dachte immer das wir aus diesem "MITTELALTER" raus sind!
Parteien bzw. Gewrkschaften waren sich so uneins,besser klappte es nicht.
Soviel dazu.
Ich habe heute die Zeitung gelesen,es ist eine katastrophe.
Ich rede nur von meiner Heimatstadt Dresden.
Jeder 7. Dresdner ist von Armut bedroht.
Das Durschnittlich Nettoeikommen eines Haushalts, liegt bei 1630 Euro.
Mit Miete!!
Wer 60% wenigerhat ist ein armes Würstchen.Oder anders gesagt Er hatt Pech gehabt.
Ein einzelner hat im Schnitt 1275 Euro.Mit Miete.
Wenige habendas doppelte an Einkommen!
Es sind ca.29200 Einwohner von Dresden.
Ca.69500 leben an der Armutsgrenze! Das sind ca.10000 Menschen mehr als 2006.
Das sind gerade mal 6% der Dresdner Haushalte.
Aber 8% müssen mit weniger als der hälfte des Durchschnittseinkommen ihr LEBEN meistern.
Das sagt eigentlich alles!
So wie bei uns in Dresden ist es überall in Deutschland.
Wenige haben zu viel und die meisten haben nichts oder zu wenig.
P.S: WARUM SOLL DIE LINKE undemokratisch sein?Oder ist es gerade IN eine Partei zu verteufeln die es ehrlich meint!
Noch mal P.S: Bleiben wir sachlich.
URL des Textes: http://www.hungerloehner.de/0/viewentry/2147
Kommentare
W. Lewandrowski am 4. Februar 2008
Ich kann es nicht lassen und muss mich ganz einfach mal wieder zu Wort melden. Matthias, Du wolltest Dein Tagebuch, nicht politisch werden lassen. Was haben wir denn mal gelernt? Es ist alles Politik, selbst das große Desinteresse gehört auch zur Politik. Deine Kommentare kann man so auch nicht mehr unkommentiert stehen lassen. Um gleich zu Beginn auf Deinen „Chaoten“ zu kommen, ich denke da irrst Du gewaltig. In diesem Punkt muss ich dem Herrn Karl-Heinz Schütze Recht geben. Alle die es geschafft haben Macht zu erlangen, sind nicht dumm. Dumm ist immer nur das Volk. Diese Dummheit und das eventuell vorhandene Desinteresse nutzen die Klugen und Cleveren für sich. Und siehe da es klappt immer wieder. Sage mir bitte warum Hartz-IV Empfänger und „Hungerlöhner“ die CDU bzw. SPD wählen oder was noch schlimmer ist, gar nicht wählen. Für wen willst Du Dich eigentlich einsetzen, für 8 oder 9 Hungerlöhner die Dein Tagebuch kommentieren? Frage mal die Nokia-Mitarbeiter was sie noch im November zum Lokführerstreik gesagt haben, wenn sie überhaupt bis zu ihrem eigenen Erwachen eine Meinung hatten. Tja, so ist das Leben wenn man nicht selbst denken kann. Klingt vielleicht etwas zynisch, ist aber nun mal so. Nun zum Mindestlohn. Du rufst zu Parteieintritten auf, das wollen wir mal lieber lassen. Eine der unehrlichtsten Parteien bei dem Thema Mindestlohn, ist doch die SPD. Solltet Euch mal das Abstimmungsverhalten anschauen. Ich glaube 4 SPD-Mitglieder haben dafür gestimmt und 97 dagegen. Also wer glaubt denen noch ein Wort. So viel dazu.
Nun zu Deiner Heimatstadt Dresden. Da kann ich wieder bloß sagen, selber schuld. Dresden und Leipzig sind doch immer die Vorreiter beim Parolen rufen z.B. „Wir sind das Volk“. Oder haben alle ihre Stimmen verloren? Woher hast Du denn diese Zahlen, Matthias? Frage die Leute selbst und frage was sie dagegen machen. Wenn sie nur jammern, lass sie weiter jammern. Alles klar?
Der Mindestlohn schafft noch mehr Ungerechtigkeit und kann nicht die Lösung sein. Oder denkt Ihr ein Arbeitgeber differenziert dann noch wenn er muss, zwischen seinen Facharbeitern und seinen Hilfsarbeitern. Ich sehe das Bürgergeld als echte Alternative, denn da besteht weitaus mehr Übereinstimmung in der Politik. Nur die LINKEN verschließen sich diesem Thema. Mit Mindestlohn lassen sich mehr Stimmen fangen und man hat keine Argumente mehr gegen Sozialdumping. Sollte sich Jeder mal überlegen. Die Linken fordern Hartz-IV muss weg. Nur die Betroffenen selbst sehen das nicht unbedingt so. Die Linken wollen dann wenigste Hartz-IV aufstocken. Warum frage ich mich? Da könnte ein „Hungerlöhner“ „neidisch“ werden kann ich nur sagen. Aber immer schön Keile in die Unterschicht treiben, so hat man immer seine Daseinsberechtigung. Ich bin kein Gegner der LINKEN, nur man muss auch gleich Grenzen setzen können. Ansonsten wird wieder ehe man sich versieht die ganze Welt beschenkt. Kennen wir schon. Ich könnte schreiben ohne Ende, nur wird es dann keiner mehr lesen wollen. An Herrn Schütze hätte ich auch gerne noch ein paar Worte gerichtet. Nur soviel auf die Schnelle. Es war eine Diktatur, aber nicht die der SED, sondern die des Proletariats. Nur haben die Bauern dabei wohl gestört. Und zum Thema Wirtschaft und Krieg. Herr Schütze ich hoffe, Sie können auch die momentane Situation richtig einzuschätzen, wo der Zug sich hinbewegt. Dazu hatte ich mich aber schon einmal geäußert. Aber wir wollen diese Rundumschläge erst einmal verdauen. Aber vor allen Dingen spart nicht mit Kommentaren.
Tschüß sagt Wolfgang!
Heiko Sowart am 5. Februar 2008
Ich glaube ich muß diese Diskusionen wieder mal bischen "ankurbeln".
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, das nur "einige Leute", diese Seite lesen, b.z.w. aufrufen.
Ich persönlich wünsche mir mehr Kommentare, oder seid ihr alle wunschlos glücklich?
Auch wenn Einige hier behaupten, es sei "Käse" und sinnlos.
Nur durch Aktivitäten kann man gezielt gemeinsam nach Lösungen suchen und darauf aufmerksam machen.
Und "wer sucht der findet"!
Aber wie gesagt "gemeinsam"!
Alles andere ist wirklich "Käse".
Schreibt eure Meinungen, nehmt sachlich an den Diskussionen teil und veröffentlicht sie.
Mich interessiert auch einmal was ist Herr Schütze vom Beruf, vermutlich Geschichtslehrer?
Also Leute meldet Euch wieder mal zu Wort und lasst die Sache nicht einschlafen.
Ich würde auch lieber über andere Dinge berichten, aber das Thema "Mindestlohn" ist nun mal nicht unwichtig.Hiervon hängt die Existens von Millionen Menschen ab, die durch diese "moderne Sklaverei" immer mehr verarmen.
Oder wollt ihr alle "Sklaven der Nation" werden?
Am Rauchverbot hat sich Deutschland auch ein Beispiel an anderen EU- Staaten genommen, warum nicht am Mindestlohn?
Also Leute schreibt mal, bis bald
Heiko Sowart aus Bischofswerda
sowart@aol.com
Karl- Heinz Schütze am 7. Februar 2008
@Thierfelder, es kann doch wohl nicht Ihr Ernst sein, dass Sie eine Diktatur verherrlichen.
Ich bitte Sie die Bergrifflichkeit und deren Folgen zu überdenken bevor Sie damit rum schmeißen!
Und wenn wir schon bei der Diktatur sind, ich habe die Diktaturen nicht verglichen sondern lediglich nur angeführt, in meinem Kommentar. Abgesehen davon, der Sinn bzw. das Ziel einer Diktatur spielt doch wohl keine Rolle, denn eine Diktatur bleibt nun mal eine Diktatur!
Aber gewiss werden Sie in der DDR- Diktatur wohl Ihre Vorteile gehabt haben. Sie sagen`s ja in Ihrem Kommentar ja selbst. Nur denke ich mal, Ihre Zukunft war dort ebenso nicht gesichert wie hier auch. Denn die DDR war schon zur Wendezeit pleite und es war nur ne Frage der Zeit.
Nun ein Sozialsystem kostet nun mal viel Geld und ein sozialistisches noch mehr.
Aber gut, akzeptiert, der Mensch ist nun mal so, er zieht sich immer nur das Schöne aus der Vergangenheit, dass Schlechte blendet er immer gern aus.
@Sowart, Sie mögen sich wundern aber ich gehe einen stink normalen Job nach und der hat mit Geschichte nichts zu tun.
Weil es Sie so interessiert werde ich es Ihnen sagen, ich bin im Rettungsdienst tätig und da ist man näher am sozialen Brennpunkt als Sie erahnen.
Dort lernen Sie die wahren Prioritäten, die wahre Armut, das wahre Elend des Lebens kennen.
So habe ich in meiner Laufbahn gestandene Männer weinen sehen wie kleine Kinder, lerne jeden Tag alte Menschen kennen die dieses Land und auch die DDR mit ihren Händen aufgebaut habe, die den Grundstein gelegt haben das wir uns heute hier uns über`s Netz anblaffen können…Aber glauben Sie mir, diese Menschengruppe wünscht diese Gesellschaft nicht: Mohr du hast deine Schuldigkeit getan, Mohr du kannst gehen. Und denken Sie nicht das diese in der DDR erwünscht waren, nur da hat man es nicht so deutlich gezeigt wie in diesem System.
Aber mal zu Ihren Relikten der DDR.
Polikliniken war keine sozialistische Erfindung, diese gab es im Westen auch schon, nur hießen und heißen sie auch heute noch, Ärztehäuser, Gesundheitszentren, Gemeinschaftspraxen.
Richtig ist wohl das solche Einrichtungen in den letzten Jahren sich vermehrt haben aber das ist kein abkupfern aus anderen Systemen, dies hat eher mit den Sparzwängen dieses Staates zu tun. Auch gab es im Westen schon des längeren, auch noch bei der Existenz der DDR, Kindergärten.
Was Ihren Vorwurf mir gegenüber angeht, ich solle doch mal meine Vorstellung über ML kundtun. Diesen möchte ich gern zurück weisen denn darüber habe ich mich in anderen Kommentaren schon zu geäußert, Sie brauchen diese nur richtig lesen!
Heiko Sowart am 7. Februar 2008
Sehr geehrter Herr Schütze, sehr geehrter Jörn.
Tut mir leid, wenn das was ich veröffentlicht habe eventuell falsch angekommen ist.
Aber jeder Mensch sollte einen Standpunkt vertreten und ich mache es halt.
Sicherlich ist der Begriff "Diktatur" ein Gummibegriff, und jede bestehende Regierung wird einer "abgedankten" Regierung, oder noch besser abgedankten System vorwerfen wollen, das es eine Diktatur war.
Schade ist nur immer wieder, das die Fehler ständig bei Anderen gesucht werden um vor den momentanen, jetzigen Problemen abzulenken.
Das hat auch die bisherige Geschichte von Deutschland bewiesen.
Herr Schütze, was das Sparen dieses Staates betrifft, nur soviel: "Dieser Staat spart an den falschen Stellen!"
Heiko Sowart
Karl- Heinz Schütze am 7. Februar 2008
Nun, Herr Sowart, zum Teil gebe ich Ihnen völlig recht, der Staat spart oftmals am falschen Ende.
Aber in meinem Sachgebiet, der Gesundheitspolitik, kann ich diese Meinung nicht ganz so vertreten. Ich finde es schon ganz richtig, dass es dort drastische Einschnitte gegeben hat. Nur hat sich, seitens der Politik, die „Aldi- Mentalität“ breit gemacht, damit bewegt sich die Gesundheitspolitik sogar am Rande der Legalität, wie so einige Urteile der Sozialgerichte belegen und diese Einschnitte hat nicht die getroffen die es treffen sollte, sondern wieder mal den Ehrlichen.
Aber, dem Menschen was zu geben ist immer einfach, ihm aber wieder was zu nehmen ist sehr schwer!
Karl- Heinz Schütze am 7. Februar 2008
@Sowart, ich muss Ihnen nochmal in die Parade fahren!
Sie werden doch wohl nicht abstreiten wollen, dass die DDR eine Diktatur war. Wenn es so ist, dann würde ich Ihnen anraten sich dochmal mit der Geschichte zu befassen!
Ich nenne Ihnen mal ein Beispiel aus dieser Diktatur:
Ich habe einen Kollegen, der ist Ende der fünfziger Jahre in der DDR geboren. Hat also die Zeit gekannt, als die Mauer noch nicht war.
Plötzlich war die Mauer da, er fühlte sich eingesperrt und hatte aus Sehnsucht zur Freiheit dann Ausreisanträge gestellt, die aber allesamt abgewiesen wurden. Seine Sehnsucht war, Anfang- Mitte der siebziger Jahre, so gross und unerträglich geworden das er sich entschloss über die Mauer abzuhauen, was ihm aber misslang.
Was dann folgte war eine Folge des Regimes, was ja inzwischen hinlänglich bekannt ist.
Er wurde für acht lange Jahre, politisch, eingesperrt, wurde denuziert, erniedrigt. Nach den acht Jahren Haft durfte er dann legetim aussreisen.
Im Übrigen, an den Folgen leidet er heute noch, so dass ihm eine Rente, für politische Gefangenschaft in der DDR, zugesprochen wurde.
Ich rede hier von nur einem Schicksal, davon gibt es Tausende!
Wollen Sie da wirklich die Diktatur anzweifeln???
Wo erkennen Sie dort den Gummibegriff Diktatur???
Sorry, tut mir leid, es war glasklar eine Diktatur!
Heiko Sowart am 8. Februar 2008
Herr Schütze, sicherlich haben wir verschiedene Auffassungen und ich habe in keinster Weise behauptet das es keine Diktatur war.
Ich wollte nur mal klarstellen, das es vielen damals genau so dreckig ging wie heute.
Was ihren Freund betrifft: jeder wußte was passiert, wenn er illegal die DDR verlässt!
Wenn er nicht locker gelassen hätte hätte man ihm auch "offiziell" ausreisen lassen.
Meine Cousine tat dies mit ihrer Familie auch(nach drei Ablehnungen!), aber eben offiziell.
Solche Leute verdienen auch nicht mein Mitgefühl, nur diejenigen die hier geblieben sind und "ihre" Heimat nicht verlassen haben und das ist mein voller Ernst!
Nur soviel für heute.
Wir müssen ja auch nicht die gleiche Meinung vertreten, wäre ja auch schlimm!!!
Heiko Sowart
W. Lewandrowski am 8. Februar 2008
@Sehr geehrter Herr Schütze
Dieses Beispiel für eine Diktatur ist nur insoweit richtig, dass es andere Lösungen hätte geben müssen. Denn ich sehe heute auch vieles anders. Vor 30 Jahren hätte ich wegen dem von Ihnen erwähnten Kollegen, sooo einen dicken Hals bekommen und habe ihn sogar wirklich bekommen. Nun aber ein Kommentar von meiner Netzseite, den ich abgeschalten habe. Den möchte ich Ihnen aber nicht vorenthalten.
„Egal, was man davon halten will, aber der "Schwarze Kanal" mit Karl-Eduard von Schnitzler, hat uns eigentlich schon immer vor diesem System warnen wollen. Ich habe diese Sendung gehasst und erst recht den Moderator. Zu Unrecht muss ich mit dem heutigen Wissen klar bekennen. Der Mann kam aus dem Westen und wusste wovon er redet. Der große Fehler war, es hätte jeder die Möglichkeit der praktischen Überzeugung erhalten sollen. Solange und soviel hätte der Westen den Besuchern aus der DDR die heile Welt nicht vorgaukeln können. Natürlich hätte sich langfristig die Spreu vom Weizen getrennt. Wer unbedingt hätte wegwollen, des Konsum wegen (war nun mal die Mehrheit, da braucht mit mir niemand zu diskutieren, es soll keiner von Freiheit sprechen, die man angeblich so dringend brauchte) hätte gehen sollen. Aber erst hätte der Betreffende seine sogenannte 2. Lohntüte zurückzahlen sollen (sprich seine Ausbildung, die Mietsubventionen u. v. m).“
Diese 2. Lohntüte wird im Westen immer gerne übersehen, verschwiegen bzw. ist kaum einem bekannt. Ich denke mal die „Polit-Rentenempfänger“ sind teilweise auch gute Schauspieler, denn damit läßt sich gutes Geld verdienen. Egal was man angestellt hat, Hauptsache es hat zum Sturz beigetragen und wenn man einen Polizisten erschossen hätte. Es war eben einer von der Stasi. Leute kommt zu Euch. Mit solchen von „Oben“ geförderten Diskussionen wird das Thema Mindestlohn immer wieder schön beiseite gedrängt. Wie kleine Kinder im Sandkasten. Warum wird immer wieder darauf hingewiesen, dass der Ansturm auf Akteneinsicht ungemindert anhält. Erstens weil Frau Birthler nicht arbeitslos werden will. Zweitens Jeder will sich bestätigen lassen, dass er ein Freiheitskämpfer war. So wie früher alle für die „Freiheit“ gekämpft haben, genauso kämpfen Hungerlöhner heute gegen den Hungerlohn. Nur eines wird dabei nicht bedacht, früher wurden die „Freiheitskämpfer“ von der Bundesregierung unterstützt. Ohne diese Unterstützung gibt es keine „Wende“ auf dem Sklavenmarkt. Na ich werde mal aufhören, sonst werdet Ihr noch böse.
Tschüß!
Karl- Heinz Schütze am 9. Februar 2008
Herr Sowart, Sie nehmen für sich in Anspruch demokratisch, human und gerecht zu sein und verlangen es im Gegenzug auch von Ihrem Gegenüber.
Sie wünschen sich ein Leben, ohne finanzielle-, sicherheitsbedingte-, altersbedingte Ängste. Aber im Gegenzug gestehen Sie es Ihrem Gegenüber noch nicht mal zu.
Sorry, Herr Sowart, dass ist mir einfach zu widersprüchlich, wenn ich so was lese, da gehen mir einfach die Schuhe auf! Und genau das ist es was ich meine, sowas wird der Politik vorgeworfen und selber ist man nicht besser. Das nennt man Engstirnigkeit und deshalb lege ich Wert darauf zu diskutieren, andere Meinungen zu akzeptieren und darüber nachzudenken um objektiv zum Ergebnis zu kommen!
Sie werden sich wundern, alle die Jenigen den Sie kein Mitleid schenken wollen, möchten auch kein Mitleid. Sie möchten und wollten eigentlich nur das Gleiche wie Sie, Demokratie, Humanität und Gerechtigkeit, ein lebenswertes Leben!
Auch an den Herrn Lewandrowski, es gibt und gab tausende verschieden Gründe warum Menschen ihr Land verlassen wollen und wollten. Es könnte z.B. aus politischer-, klimatischer-, beruflicher-, gefühlsbedingter- und ja, auch aus kommerzieller Motivation geschehen. Aber es spielt keine Rolle denn kein Land dieser Erde hat das Recht sein Volk einzumauern, gefangen zu halten und ihm vorzuschreiben wie und was es zu leben hat und das auf Leben und Tot!
Es gibt da einfach keine Legalität und Illegalität, da bin ich kompromisslos!
Heiko Sowart am 9. Februar 2008
Herr Schütze!
Schön, das sie wieder darauf eingehen!
Sie werfen mir "Engstirnigkeit" vor.
Nicht ich sondern Sie sind engstirnig sonst würden Sie nicht nur alles aus ihrer eigenen Sicht sehen, und genau da kommt mir das Kotzen!
Gewöhnen Sie sich doch mal demokratisches Denken an und versetzen Sie sich doch mal in die Lage mit einen Bruttolohn von ca.6 Euro/ h hinzukommen.
können Sie vermutlich auch nicht, wenn Sie im Gesundheitswesen arbeiten.
Aber spätestens dort müßten Sie ja täglich mit dem Leiden der "Ärmsten" konfrontiert werden, oder? Fragen Sie sich nicht mal warum es den Menschen so geht?
Vielleicht wollen Sie es auch nicht wissen!
Und genau das ist es was unsere liebe gute Politik jetzt macht.
Streiten, streiten, streiten aber ja keine Fehler eingestehen und nach gemeinsamen Lösungen suchen.
Nach dem Motto "Hauptsache ich !!!"
Und genau das lese ich immer wieder aus ihren Kommentaren heraus, Herr Schütze!
Heiko Sowart am 9. Februar 2008
Denkanstoß an Herrn Schütze!
Nur noch soviel, Herr Schütze warum nehmen immer weniger Leute an Wahlen teil, z.Bsp.: vor kurzem in Hessen, ca.53%?
Nicht, weil sie zu faul sind an die "Urne" zu gehen oder keine Lust haben.
Nein!, Weil sie nicht mehr wissen was sie wählen oder wem sie noch was glauben sollen.
Ist einfach schrecklich!!!
Ist das vielleicht demokratisch, wenn ständig versucht wird mit irgendwelchen Versprechungen Wähler zu gewinnen?
Stattdessen wird man nur noch beschissen, siehe "Riesterrente", u.s.w.!
Ich weiß, Sie haben bestimmt wieder eine andere Antwort.
Vielleicht schreiben Sie mir mal privat, könnte ich mir lebhaft vorstellen, gebe meine Mailadresse mit an.
Eigentlich wurde ja auch diese Seite zum "Kampf gegen den Niedriglohn" gestaltet und weicht momentan meiner Ansicht nach stark ab.
Herr Schütze, was haben Sie für ein Bruttostundenlohn?
Ihr bester Freund
Heiko Sowart
Karl- Heinz Schütze am 9. Februar 2008
ups, Herr Sowart, habe ich Sie so beeindruckt, dass Sie gleich mein bester Freund werden wollen? Etwa weil ich einen Schwachpunkt an Ihnen getroffen habe? Oder sind Ihnen, am Ende, gar, die Argumente ausgegangen?
Waren Sie es nicht, der hier dazu aufgerufen hat seine Meinung zu äußern? Oder meinten Sie damit, dass man Ihre Meinung nachsprechen sollte?
Aber bitte entschuldigen Sie, ich möchte mich jetzt nicht mit Ihnen auf eine Stufe stellen, denn dann landen wir in der Tat da, was der Autor dieser Seite und Herr Lewandrowski befürchtet haben.
Sie werden auch schon entschuldigen müssen, wenn ich Ihre Kommentare, an mich gerichtet, korrigieren möchte!
Also, wenn ich nicht meine Sicht, Ihrer Meinung nach, darstellen darf, meinten Sie damit, dass ich Ihre Sicht darstellen sollte? Mal ne Frage, wessen Sicht stellen Sie denn dar?
Warten Sie mal…wenn ich mir die Beiträge hier alle so durchlese- die stellen alle die Sicht der Verfasser dar…
Und weil ich halt meine Sicht darstelle, bin ich also der undemokratische Egoist?
Also Sowart, wer hier von uns beiden engstirnig ist, ist doch sehr schnell ersichtlich!
Nun, mal ein gut gemeinter Rat, lesen Sie die Kommentare richtig und nicht nur das was Sie lesen wollen, dann hätten Sie festgestellt, dass ich mich schon längst zum ML geäußert habe.
Herr Sowart, dass wird wieder überschwänglich rüber kommen aber Politik ist Streit!
Politik fängt mit Meinungsverschiedenheit und Diskussion an und Diskussion ist eine Form des Streites! Tut mir leid aber ist nun mal so.
Herr Sowart, Herr Sowart, Politiker können Sie nicht werden, dafür fehlt Ihnen die Beherrschung. Als Politiker müssten Sie auch Kritik, an Ihnen, ertragen können und vor allem sollten Sie sich erst mal mit Ihrer eigenen Geschichte beschäftigen. Von daher haben Sie natürlich recht wenn Sie sagen, es wird zu wenig DDR- Geschichte gelehrt.
Was Sie mir sonst so, mit einer Agression, entgegen schmettern…Herr Sowart, Sie werden es jetzt nicht fassen können, da stehe ich wieder mit Ihnen auf einer Stufe. Denn nur in einem..nein, in zwei Dingen sind wir unterschiedlicher Meinung. Das sind der ML und die DDR- Geschichte.
Aber dafür sind wir halt auch zwei unterschiedliche Menschen…können Sie das nicht akzeptieren, Herr Sowart?
Heiko Sowart am 11. Februar 2008
Hallo Herr Schütze!
Sicher akzeptiere ich ihre Meinung, auch wenn Sie jetzt wieder "ups oder halöchen" schreiben und vor allem ich lese mir immer alles gründlich durch bevor ich mich auf irgendeine Diskusion einlasse.
Sollten Sie anderer Meinung sein, lesen Sie alle Kommentare in Ruhe durch und überlegen Sie, was ist gemeint.
Oder lesen Sie aufmerksamer die Tagespresse, u.s.w.!
Aber ich möchte Ihnen keinerlei Aktivitäten aufzwingen, sonst sagen Sie wieder "man müsse meine Meinung darstellen"!
Nur komischerweise ist meine Meinung nicht nur "meine Meinung"!
Sie sind gegen einen Mindestlohn, gut ihre Meinung, Sie würden sicherlich anderer Meinung sein, wenn Sie arbeitslos würden, keine Arbeit bekommen würden und dann in eine Zeitarbeitsfirma gehen "müßten".
Dann würden Sie sicherlich auch über einen gesetzlich geregelten Mindestlohn anders denken.Nur soviel, dazu!
Was mich betrifft: Ich war über 15 Jahre lang Vorarbeiter bei BIRIA in der Farbgebung, hatte 13 Mitarbeiter um mich und komischerweise hat sich keiner über meine "Agresivitäten" beschwert.
Was mit der Firma BIRIA wurde, können Sie gern dem INTERNET entnehmen.
Ich bin in keiner Partei mehr, war in der SPD, müßte aber leider feststellen, das aus der sogenannten "Volkspartei" langsam aber sicher etwas anderes wird.
Z.Bsp.: Erhöhung des Rentenalters/ kam von Müntefering!
Ich nenne das "natürliche Auslese", lange Arbeiten, weniger Rentenempfänger, weniger Rentenzahlungen durch den Staat!
Ich konnte mich nicht mehr mit der Politik der SPD identifizieren und deshalb mein Austritt dort.
In "unserem OV der SPD" wollte ich mich für die Jugendarbeit einsetzen, wir haben hier ein Neubaugebiet und die Jugendlichen hängen nur auf der Strasse ab, keiner hört ihnen zu keiner gibt ihnen eine Chance in ihrer Freizeit etwas sinnvolles zu tun, .....kein Gehör, noch seitens meiner damaligen Partei, noch seitens des Oberbürgermeisters, den ich damals darauf hin wies(2006), und eine Antwort heute noch erwarte.
Obwohl es in Bischofswerda genug Gebäude gäbe wo die Jugend sich ihr eigenes Domizil, naturlich unter Anleitung gemeinsam hätte aufbauen können.
Und finden Sie das richtig?
Nur soviel zu meiner persönlichen Meinung zu dieser "Demokratie".
Herr Schütze, bleiben Sie mal ehrlich, könnten Sie mit einem Bruttolohn/ Stunde von 6. Euro auskommen?
dann würden Sie auch anderer Meinung sein!!!
Übrigens, Politik ist nicht nur zum streiten da, sondern dazu nach "Streitigkeiten" nach gemeinsamen "volksverträglichen Lösungen" zu suchen!
und, das ist genau jetzt nicht der Fall.
Sollten Sie jetzt/ natürlich anderer Meinung sein, freue ich mich auf ihren kommentar.
Heiko Sowart
Karl- Heinz Schütze am 11. Februar 2008
Herr Sowart,
nun, wo sich die Gemüter wieder beruhigt haben, können wir wieder normal anfangen zu diskutieren.
Obwohl ich mit den Antworten nicht ganz zufrieden bin, weil Sie mir nur ausweichend antworten. Wie z.B. auf meine Frage was Sie von mir erwarten, in Bezug auf Diskussionen.
Aber gut, Schwamm drüber, keine richtige Antwort ist ja auch eine ;-)
Jetzt möchte ich mich auf den Inhalt, Ihres Kommentar beziehen.
Um gleich Ihrer Frage vorweg zu nehmen, sie haben recht ich zähle nicht zu den sog. Hungerlöhner und ich bin auch nicht Arbeitslos. In der Tat, ich bin froh darüber. Aber gleichsam ist es für mich ein doch sehr interessantes Thema, sonst würde ich mich nicht mit Ihnen streiten denn ich nehme für mich, keines wegs, in Anspruch, nie in dieser Situation zu geraten.
Ich kann es durchaus nachvollziehen von welcher Situation Sie reden, denn in meinem Bekanntenkreis haben viele das gleiche Problem.
Wäre ich in der Situation, Sie haben recht, ich würde genauso wie Sie Groll hegen. Nur bin ich bemüht das Problem und dem geforderten ML- Gesetz umfangreich zu betrachten. In der Tat, aus Ihrer Sicht ist es zwingend notwendig, denn Sie bzw. die Hungerlöhner leben jetzt in ihrem Elend und sie brauchen JETZT Entlastung. Also durchaus nachvollziehbar.
Aber aus meiner Sicht, stellt es sich ganz anders dar.
Fakt ist nun mal eins: die meisten Arbeitsplätze stellen mittlerweile nicht mehr die Industrie und Großbetriebe, sondern der Mittelstand.
Fakt ist auch: subventioniert und gefördert wird nur die Industrie und die 2-3 Großbetriebe. Im Übrigen, dort finden Sie keinen sog. Hungerlöhner denn sie unterliegen alle einem Mantel- und Lohntarifvertrag.
Und Fakt ist auch: der Mittelstand wird vom Staat nicht entlastest, zumindest unzureichend. Er trägt also die gesamte Zeche und soll immer tadellos funktionieren.
Für mich ergibt sich daraus, wenn der Mittelstand immer mehr belastet anstatt entlastet wird, entwickeln sich daraus zwangsläufig die Hungerlöhner.
Von daher halte ich nichts vom ML- Gesetz, da es wieder den Mittelstand belastet.
Sicher, es mag ein Anfang sein aber spinnen wir den Faden doch mal weiter:
Ein Vorteil den der Mittelstand hat, ist die Flexibilität gegenüber Industrie und Großbetriebe.
Sie werden ihre Belegschaften kürzen und die übrig gebliebene Belegschaft haben die Arbeit mit zu übernehmen. Der Staat hat wenig Interesse und auch gar nicht die Mittel, geknüpfte Gesetzlichkeiten zu kontrollieren, denn er ist im Grunde genommen froh diese Arbeitspläte zu haben.
Sie werden einen Teil ihrer Belegschaften in Mini- Job- ler umwandeln denn zwei bis drei Arbeitnehmer auf Mini- Job- Basis sind allemal billiger und sogar flexibler wie ein Vollzeit- Arbeitnehmer, hinzu kommt dort, dass der Staat kaum Kontrollmöglichkeiten hat.
Und letztlich, wird es, aus meiner Sicht, zu Pleiten kommen weil Unternehmen ihre Leistungen nicht mehr marktgerecht erbringen können.
Aus diesen Punkten ergeben sich wieder neue Probleme für die Wirtschaft und die Menschen. Deshalb bin ich der Meinung, dieses ML- Gesetz wird uns früher oder später wieder auf die Füsse fallen, es ist keine Lösung!
Ein Staat, ich erwähnte es schon, ist selbstverständlich verantwortlich dafür ein ausgewogenes wirtschaftliches Umfeld zu schaffen. Aber nicht mit dem Mittel solcher Gesetze. Ich sehe es sogar als einen groben Eingriff in die Wirtschaft an, das ihm nicht zusteht.
Eher hat er stimmulierend darauf einzuwirken, z.B. Entlastung an den Brandherden, durch Steuererleichterungen, Steuerrücknahmen, Förderungen etc.
Sie finden ja statt, allerdings nicht da wo es derzeit angebracht ist.
Heike Kayser am 28. Februar 2008
Hallo habe mich in einer spielothek beworben und hätte da 4,50 die stunde verdient brutto das sind im monat 589 euro.dafür arbeitet man 40 stunden und auch sonn und feiertag.das war glaub ich das erste mal das ich wirklich sprachlos war
Alfred Paul am 7. März 2008
Für Mindestlohn gibt es keine Argumente - sie sind auch nicht nötig. Mindestlohn ist eine Frechheit - und ein Schlag in`s Gesicht jedes " abhängig Beschäftigten ". Wenn wir heute von einem " Mindestlohn " ( bei dem Wort dreht sich schon mein Magen um ) reden - reden wir über Entlohnung - die ich schon vor 28 Jahren hatte. Ja genau - das sind fast 3 Jahrzehnte !!! Als ich 1980 ( als Werkzeugeinrichter CNC Machinmen )in meiner Firma anfing - hatte ich während der Probezeit einen " Stundenlohn " von 12,80 DM - und nach den 6 Wochen einen Lohn von 14,30 DM !!! Das ist genau die Summe - über die wir uns heute als Mindestlohn unterhalten sollen. Das ich nicht lache ... ( wenn es nicht so traurig wäre - würde ich es - ganz laut) Das Kapital vermehrt bis zum Erbrechen - das arbeitende Volk lernt neue Wörter kennen - wie : Kinderarmut - Armutsrente - Mindestlohn ... ich kann garnicht soviel fressen - wie ich kotzen muss !!!
Hannelore Müller am 12. März 2008
Ich arbeite seit 13 Jahren in einer Spielhalle und habe 1mal eine Lohnerhöhung bekommen von 4,50 auf 5,25 brutto.Dazu kommen noch 0,50 cent Serviceprämie. Für uns setzt sich niemand ein.Die Chefs verdienen das dicke Geld und wir werden nur ausgebotet.
Wir arbeiten bis nachts 1uhr und müssen am nächsten Morgen um 9uhr wieder auf der Matte stehen und das oft wochenlang. Ich habe den Glauben und die Hoffnung schon lange verloren,meine Kolleginnen übringens auch.Die Politiker sollen auch für uns den Mindestlohn durchsetzen,wir haben auch etwas Glück verdient.
Heiko Sowart am 13. März 2008
Vielleicht antworten Sie wieder mal, Herr Schütze!
Ich wollte eigentlich nichts mehr bei den "Hungerlöhnern" schreiben, weil es anscheinenend den Initiator dieser Seite Herr Rolle auch nicht mehr interessiert.
Sein Versprechen gegenüber den anderen mit mir in Kontakt zu bleiben war ebenso ein "leeres Versprechen", also nicht zum nachmachen zu empfehlen.
Die letzten Kommentare von mir wurden einfach nicht veröffentlicht und private Mails an Hr. Rolle blieben unbeantwortet.
Herr Schütze, ich finde es ebenfalls nicht richtig das der Mittelstand auf Kosten der "Hungerlöhner" belastet werden soll, denn hier ist die Regierung gefragt.
Man kann natürlich auch Steuervergünstigungen mehr Geld in die Geldbörse der "Kleinen" bringen.
Aber ich bin für eine gnadenlose Einführung eines "Mindestlohnes" bei Zeitarbeitsfirmen.
Offene Stellen müssen wieder wie früher an die Bundesagentur für Arbeit gemeldet werden und nicht auschließlich über Zeitarbeitsfirmen und private Arbeitsvermittler "gehändelt" werden.
Denn, das ist drücken in eine "Zwangsversklavung"!!!
Sicher in einigen Artikeln von mir klingt es bald so als ob ich die DDR- Zeiten verschönige, dies ist aber ganz gewiss nicht so.
Ich möchte auf gar keinen Fall die DDR zurück, möchte nur ungestraft Vergleiche ziehen und auch an schöne Zeiten zurückdenken können.
Nur dies zur INFO.
Ich hoffe, das künftig alle Kommentare veröffentlicht werden, zumal sie keinen schaden!
Meinungsfreiheit!
sowart@aol.com
Günni am 23. März 2008
Hallo zusammen,jeder hat die Gelgenheit bei der Wahl die Partei zu wählen die für Ihn sprechen soll.
In Italien wird Regionen wo Arme Menschen wohnen Links gewählt.
Bei uns müssten die Linke schon 20 % haben,
dann würde sich was ändern.
Also was hält uns ab ??
Jan am 9. April 2008
warum gibt es nicht sowas, wie einen öffentlichen pranger für firmen, die ihre angestellten ausbeuten ?
hier ein aktuelles beispiel:
Merkur Spielothek in Lübeck.
Jobangebot für Brutto 6,49 die stunde und 140 stunden im monat.
macht netto bei lohnsteuerklasse 1 ganze 720,- im monat, von denen dann miete, versicherungen, stromkosten, heizkosten, fahrkosten, und lebenshaltungskosten bestritten werden sollen.
das man davon, als alleinverdiener, nicht überleben kann, sollte wohl jedem klar sein.
aber was mich immer nachdenklich stimmt, ist der umstand, dass menschen in deutschland wissentlich unter hartz4 niveau arbeiten gehen. würde keiner so schlecht bezahlte arbeit annehmen, müssten die löhne steigen, damit man arbeiter findet.
jeder mensch, der auch nur ansatzweise verständnis für wirtschaft hat, wird zu dem schluss kommen, dass es nicht gut gehen kann, wenn in einem staat die lebenshaltungskosten deutlich über dem einkommen der bürger liegen.
es kann nunmal nicht angehen, dass die preise explodieren, und die löhne auf das niveau von ungelernten hilfsarbeitern in indien (täglich 1,20€ bei 10h arbeit pro tag) runtergedrückt werden.
man muss von seiner geleisteten arbeit auch leben können. damit meine ich nicht jeden monat ein neues haus, sondern das man am monatsende trotz bescheidener lebensweise (kleine wohnung, neu bei discountern einkaufen, keine reisen, kein urlaub, kein luxus )wieder in den dispo gehen muss, um nicht verhungern zu müssen.
Heiko Sowart am 11. April 2008
Jan, Du hast damit vollkommen recht.
Aber so lange wie die Leute nur zu sehen und hinter dem Rücken meckern, wird sich nichts ändern.
Das hat sich bestimmt keiner vorstellen können, was ein Staat mit seinen "Erarbeitern seines sogenannten Aufschwungs" so anstellt.
Sabine am 12. April 2008
Wir befinden uns m.E. auf dem besten Wege zu einer modernen Feudalherrschaft, dem Kapitalfeudalismus. Längst schon werden wir nicht mehr von Politikern, sondern von Lobbyisten regiert, die in den Vorständen der Energiekonzerne, Banken, Lebensmittelkonzerne, usw. sitzen, Sprachrohre für Bertelsmann und Springer sind, aber lange schon keine Politik mehr für's Volk machen. Wenn sie von 'Aufschwung' reden, meinen sie den Aufschwung, der bei denen angekommen ist, deren Interessen sie vertreten. Sie verzocken Milliarden und wir dürfen die Verluste mit UNSEREN Steuergeldern bezahlen, sie verschieben Jahr für Jahr Milliarden auf Auslandskonten in eigens für ihre Zwecke eingerichtete Steueroasen, aber zeigen mit dem Finger auf Rentner und Hartz IV-Empfänger und lassen uns überwachen und abhören. Zu guter Letzt stellt sich ein Herr Müntefering noch hin und sagt 'wer nicht arbeitet braucht auch nicht essen'. Diese höhnische Aussage stammt, man fasst es kaum, von einem SPD-Mann!
Nichtsdestotrotz unterstützen sowohl CDU als auch die Grünen diese asoziale Politik. Das Ganze nennt sich 'Agenda 2010'.
Welche Partei kann man jetzt noch wählen????
Heiko Sowart am 17. April 2008
Hallo Sabine!
Ich bin deshalb aus der SPD ausgetreten, weil ich eine sogenannte "Volkspartei", die eigentlich keine mehr sein kann mehr vertreten will und vor allem kann.
Ich könnte eigentlich nur noch heulen, wenn ich sehe wie gezielt hier eigentlich auf eine "Volksarmut" hingearbeitet wird.
Arbeitslose werden gezielt durch die Ämter in die Zeitarbeitsfirmen "vermittelt" und können dann bei den Firmen arbeiten, wo sie sich schon mal beworben hatten, aber eine Absage erhielten.
Wie kann so etwas von einem Rechtsstaat geduldet werden?
Im Internetportal der BA für Arbeit stehen 99% Zeitarbeitsfirmen/ oder private AV !
Ist das richtig?
Wird hier überhaupt noch etwas überprüft, hauptsache die Statistik stimmt.
Für Leute die mir mal schreiben wollen:
sowart@aol.com
Guenter Brunner am 18. April 2008
Ein Staat,in dem ordentliche arbeit nichts mehr wert ist, ist arm dran!Leider sind die politiker nicht arm dran, die bedienen sich,wo sie nur oennen - und das koennen sie ueberall,leider!
Gruss,gueni
wolfgang am 24. April 2008
Ich mit 192-240 Std im Monat 900 € Netto mit Nachtschicht Sonntage und Feiertage
Aber sagt man etwas öffentlich braucht man einen Neuen job
Denn mit 55 Jahren und Schwerbehindert ist es nicht so einfach etwas Neues zu finden.
Ehefrau mit täglich 8 Std. ca. 700 € Netto (Feiertage ohne Bezahlung, Urlaub nur 4 Std Bezahlung und Krank auch nur 4 Std Bezahlung)
Zeitarbeitsstelle welche mit dem Christlichen Gewerkschaftsbund arbeitet.
Das ist eine Gewerkschaft für die Unternehmer.
Sagt man was fliegt man raus und hat keinen Job mehr.
Gericht anrufen und einklagen, wie denn, dann ist man arbeitslos. Das wissen die auch.
Auf Wieder Einstellung klagen, Wie lange bringt das etwas. Dann finden Sie etwas Neues und wenn es nur eine Kleinigkeit ist.
Nun heißt es das Vertrauensverhältnis ist gestört. Und man ist raus.
Ich (55 Jahre) 5,25 € Wachschutz in einer Brandmeldezentrale wo alles aufläuft. Man muss alles in der Technik bedienen können ca. 300 Melder, Schlüsselausgabe, Firmen-und Anwesenheitslisten der Angestellten schreiben, Kontrollgänge Tag und Nacht in den Maschinen-, Klima-, Lüftungs-, und Heizungszentralen u.s.w.
Aber weiter keinen Zuschuss dafür
Meine Frau (53 Jahre) 5,76 € Brutto in einer Abwaschküche.
Da wir 3 Kinder hatten konnte sie lange nicht arbeiten um die Kinder zu erziehen.
(Die Rente dafür ein WITZ)
Ist zwar jetzt in der Zeitarbeitsbranche (Sonst zu alt)
Die Firma in der Küche wechselt alle halbe Jahr. Dann ist man immer wieder neu, obwohl die Firma vor einem Jahr schon mal das billigste Angebot hatte ist diese nun wieder drin in der Küche . Man hat keine Rechte und darf für einen Hungerlohn schuften.
Außerdem will man immer neue Arbeitslose holen.
Dafür zahlt das JobCenter Zuschüsse.
Dadurch können solche die länger da sind sich wieder in die Reihe der Arbeitssuchenden einreihen oder für noch weniger Lohn bleiben. Denn diese bringen keine Zuschüsse mehr vom Arbeitsamt. Und da braucht der Arbeitgeber einen Ausgleich. Eben von Dir.
Also was bleibt einem übrig um nicht ohne Job zu sein?
Sucht man wieder Arbeit ist die erste Frage „Haben Sie einen Vermittlungsgutschein?“
NEIN !! Dann Danke die Arbeit ist weg.
Oder halbtags und der Rest schwarz, dann kannst du dir noch was vom Arbeitsamt holen. (nur den bekommt man nicht und kann nichts einklagen)
Die neue Masche:
In der Küche oder Gastronomie nach Umsatz Bezahlung. Wenig Umsatz dann bekommst Du kein Geld denn es wird für Strom und Miete gerade reichen. Da hast du 10 Std umsonst in der Küche gearbeitet. Denn zu tun ist immer etwas sagt der Chef und wenn es sauber machen ist, oder sonst etwas. Aber Geld reicht nicht um Dir Lohn zu zahlen.
Außerdem ist der Daimler schon 2 Jahre alt und der neue Wagen muss her.
Dafür reicht es dann gerade.
Merken die Politiker nicht wie der Staat ausgenommen wird von solchen Arbeitgebern oder bekommen sie was davon ab??? Oder sind Sie zu DUMM?
Es ist traurig wenn man das sieht und kann nichts dagegen tun.
Armes Deutschland__________
Da ich Schwerbehindert bin (Jahrelang Fernfahrer habe ich Wirbelsäulenversteifung) mit 60 % GdB .Berufsgenossenschaft abgelehnt KEINE Berufskrankheit Jetzt kommt noch dazu beide Hüftgelenke müssten erneuert werden. Antrag auf Erhöhung gestellt mal sehen was rauskommt.
Man versucht alles und kommt aus dem Hungerlohn nicht raus!!!
Fordern jede Menge aber ohne vernünftigen Lohn.
War früher mit Fuhrunternehmen selbständig. Konnte ich den Lohn nicht zahlen, dann hatte ich keine Fahrer. Heute heißt es, hol dir vom Staat dazu.
Nach 12 Std Arbeit hat man dann noch 3 Std im JobCenter gesessen.
Hat man was gesagt, das man doch arbeitet sagten Sie wenn Sie was von uns wollen müssen Sie warten. Und gehen weiter Kaffee holen.
In den Gängen ist ein ständiges rein und raus zur Teeküche und zur Toilette und zum Rauchen.
Es haben auch alle selbständigen Probleme die einen anständigen Lohn zahlen. Denn Sie bekommen weniger Aufträge, weil diese nicht so billige Angebote machen können, wie solche die Leute für 5 € und weniger anstellen und sagen man muss Hartz 4 dazu beantragen.
Gegen den Mindestlohn sind alle die sich selbst die Taschen füllen wollen.
Politiker eingeschlossen.
Für mich und meine Frau- also bald wieder Hartz 4 wenn ich nicht mehr kann.
Hungerlohn aber keinen Zuschuss mehr und das obwohl man Monatskarten und GEZ. wieder alleine zahlen muß.
LEIDER!!!
Alles Scheiße in Deutschland.
Mindestlohn 7,50 € ist schon überholt.
Sollten einen Mindestlohn im Durchschnitt aller West-Europa-Länder (Holland, Frankreich, GB u.s.w. machen. Dann wären alle zufrieden, der Staat würde Steuern und Sozialabgaben bekommen. Weniger Altersarmut.
Es ist schon soweit, das Polen und andere lieber nach GB und Niederlande gehen, weil es da einen Mindestlohn gibt. Da verdienen Sie mehr. Als Deutscher im Alter ist es nicht so einfach mit dem abhauen.
Auch gibt es überall eine Ballungsraum Zulage z.B. München.
Wir in Berlin NICHT.
Berlin ist kein Ballungsraum??? HA HA HA !!
Tim am 16. Juni 2008
"P.S: WARUM SOLL DIE LINKE undemokratisch sein? Oder ist es gerade IN eine Partei zu verteufeln die es ehrlich meint!"
Tja Matthias ich würde mal sagen, dass DIE LINKE undemokratisch sein soll weil die anderen Angst davor haben, dass die Bürgerinnen und Bürger die auf gut Deutsch gesagt " die Schnauze gestrichen voll haben" DIE LINKE wählen.
Um deshalb die Menschen davon abzuhalten wollen DIE LINKE zu wählen indem immer nur schlechtes gesagt wird.
Deshalb wird auch in fast jeder Zeitung und auf vielen Fehrnsehsendern immer negativ über DIE LINKE berichtet dann heißt es immer wieder DIE LINKE sei verfassungsfeindlich und voll von Komunisten und Linksradikalen.
Soviel dazu
Tim am 16. Juni 2008
Ach ja und 7,50€ Mindestlohn ist wohl schon sehr knapp bemessen aber immerhin noch ein "Vermögen zu den Hungerlöhnen die gezahlt werden".
Wenn ein Mindestlohn kommt, dann darf dieser 7,50€ nicht unterschreiten und müste eigendlich noch höher liegen.
Aber nein wenn der Staat eingreift ist das ja wie kommunismus. Also ich bitte euch.
Wenn die Firmen nicht in der Lage sind ausreichende Löhne zu zahlen dann muss der Staat halt eingreifen und einen Mindestlohn einführen.
Es kann nicht sein, dass man von seinem Betrieb gefeuert wird und dann als Zeitarbeiter die selbe Arbeit oder noch mehr für die Hälfte des Geldes macht das ist doch schon sittenwiedrig.
Siegfried Lau am 19. August 2008
Bravo, weiter so mit den Kräften die im Begriff sind den vorsorgenden Sozialstaat --vom Grundgesetz garantiert - zugunsten der , Raffgier einiger Weniger, zu beseitigen.Beispiele: Privatisierung der Bahn, der Post, der gesetzlichen Sozialversicherung, der öffentlichen Sparkassen. Alles ist in vollem Gange. Rürupp,Raffelhüschen, Meinhardt und weitere vom Staat besoldete Professoren in Diensten der Privatwirtschaft stehende sogenannte Fachleute helfen kräftig mit .