
schrieb am Donnerstag 25. Mai 2006:
Eigentlich mach ich am Männertag mit meinem Bruder eine gemütliche Tour in die Sächsische Schweiz. Ohne uns sinnlos volllaufen zu lassen. Einfach nur wandern.
Übrigens, mein Bruder kommt extra aus Cuxhaven deswegen nach Dresden.
Doch seit drei Jahren ist es bei mir nicht mehr möglich.
Ich muß entweder abends 22 Uhr zur Arbeit oder wie heute schon 14 Uhr. Das läßt sich nun mal nicht ändern, Arbeit geht vor.
Es ist schade, dass wir diese Tour nicht mehr machen können. Mein großer Bruder ist der einzige, der mir von meinem Elternhaus noch geblieben ist. Wir waren mal 4 Geschwister und hatten, haben immer ein spitzen Verhältnis.
Aber was solls, ohne Moos nix los.
Bin gerade nach Hause gekommen und es ist 23 Uhr 30.
Gestern ist zu allem Pech auch noch unser Geschirrspüler
kaputt gegangen. Jetzt heißt es mit der Hand aufwaschen.
An die Adressen, die denken, wir sind verschwenderisch, das Gerät hat mir meine Mutter vor 5 Jahren geschenkt.
Die Kommentare, die ich heute über mein Tagebuch gelesen habe, sind einfach Spitze.
Lest sie euch alle mal durch und dann werdet ihr festellen, es lohnt sich beim Mindestlohn mitzumachen und wenn es nur ein kleiner Kommentar ist.
Aber wenn man sagt, es lohnt sich nicht, es wird sich sowieso nichts ändern, dann hat man wirklich schon verloren.
Steter Tropfen höhlt den Stein.
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