Es ist Weihnachten
Die Zeit, die von vielen herbeigewünscht wird, von vielen als Geldschleuder verrufen ist, ist wieder da.
Eigentlich ist es eine schöne Zeit. Vor allem, wenn man Besuch bekommt und man wieder ganz in Familie ist. Aber das Negative ist, man gibt wieder Unmengen an Geld aus, um vor anderen nicht schlecht dazustehen.
Seid ehrlich, fast 80 % der Bevölkerung denken so.
Bei vielen sprengt es den Geldbeutel. Und wenn es nur 70 - 100 Euro sind. Es ist viel Geld.
Aber es sind nicht bloß die Geschenke, es ist der Einkauf allgemein.
Gestern war ich einkaufen, das Ende vom Lied: 110 Euro waren weg. Da kommt nur mein großer Sohn mit seiner Frau zu Besuch und das wars. Trotzdem macht man es gerne.
Der 2. Feiertag ist für mich nichts wert. Da muss ich wieder abends um 22 Uhr auf Arbeit sein.
Übrigens, die Woche vor Weihnachten ist immer die schlimmste im ganzen Jahr.
Ich brauchte zwar nicht nachts arbeiten, dafür aber ab 6 Uhr - 19 Uhr… Also Familienleben ade.
Heute Abend kam auf einem Sender mit den drei großen Buchstaben, der auch gute Zeiten hat und unter uns ist, ein Bericht über eine Familie aus Leipzig.
Sie Bäckerfachverkäuferin, er im Wachschutz. Sie etwas über 5 Euro, er etwas unter 5 Euro.
Der Sender sagt zwar, dass diese Familie arm trotz Arbeit ist, aber kein Hinweis auf unsere Initiative. Es wird einfach totgeschwiegen.
So, ich muss jetzt Schluss machen. Ich muss noch die Kartoffeln pellen für unseren Kartoffelsalat. Den gibt es bei uns immer zu Weihnachten. Es ist der beste, den ich kenne.
Ich wünsche allen eine sorgenfreie Weihnachtszeit.
Die Sorgen gehen später weiter.







