10 verrückte Tage
Erst mal eine Entschuldigung, dass ich lange nichts mehr von mir hören bzw. sehen lassen habe. Aber es waren 10 Tage, die es in sich hatten. Es waren zwar nicht „10 Tage, die die Welt erschütterten“, aber mir kam es in etwa so vor.
Übrigens, es gibt einen Roman mit diesem Titel. Der Autor ist bzw. war John Reed.
Über ihn ist auch ein Film gedreht worden, der mit 3 Oscars geehrt wurde. Aber das ist nicht das Thema.
Jetzt das eigentliche:
Wie immer bin ich seit einer knappen Stunde zu Hause und habe nun endlich mal Zeit, wieder über mich zu schreiben. Ohne Jux, es war vorher fast nicht möglich oder ich war einfach zu müde.
Der Grund ist einfach zu erklären.
Im Oktober des Jahres 2006 habe ich dem Nachrichten-Magazin „Der Spiegel“ ein Interview gegeben. Damit kam die Lawiene ins Rollen.
Abgedruckt wurde dieses Gespräch zwar erst vor 3 Wochen, aber seit diesem Tag habe ich wenig Ruhe.
Mir ist bewusst, dass ich seit dem Tag meine Anonymität aufgegeben habe. Ob es für mich Konsequenzen hat, kann ich noch nicht abschätzen.
Aber ich habe eines : EIN RUHIGES GEWISSEN!!
Verschiedene TV-Sender haben seither angefragt. Einigen habe ich abgesagt. Auch eine Zeitung fragte an. Ihr sagte ich zu. Die SZ. Die SZ ist nicht die Süddeutsche Zeitung, sondern die Sächsische Zeitung. Der Artikel kam gestern.
Ich hoffe, dass dieser Artikel zur Anregung dient und sich noch mehr Leute aktiv an dem Kampf für einen gesetzlichen Mindestlohn beteiligen.
Übrigens, wenn ich einen Eintrag schreibe wie diesen, mache ich nebenbei noch Mittag für meine Frau und versuche den Haushalt zu schmeißen.
Obwohl ich nur mit Einfingersuchsystem schreibe. Aber es geht ganz gut.
Für mich ist es immer noch ein Rätsel, warum unsere sogenannten Spitzenpolitiker so gegen den gesetzlichen Mindestlohn sind.
Haben sie Angst um ihre Parteispenden?
Oder steckt mehr dahinter von allem, was wir ahnen?







