Dumpinglohnmelder
Samstag 5. Januar 2008

Ein Gutes Gefühl

Ich habe wieder mal etwas Staub aufgewirbelt.

Es ist schon ein gutes Gefühl,wenn sich immer mehr Menschen der Diskussion um einen Mindestlohn anschließen. Solang man in der Öffentlichkeit darüber spricht,gibt es immer noch Hoffnung das sich endlich etwas zum positiven ändert.

Dieser Beitrag heute wird etwas kurz ausfallen. Da ich heute aus Erfurt zurückgekommen bin,bin ich etwas müde.

Übrigens,Frau Monika Ogorsolka ich bin der Matthias den sie gesehen haben.

 

Autor: Matthias
 

Kommentare

 
frei erfunden(bernd) · Samstag 5. Januar 2008 · 18:05
nun gut, mein name ist frei erfunden(bernd):
ich möchte mal eine frage stellen:
warum eigentlich der ML nur 7,50 €?
der ML reicht doch in 3 jahren auch nicht mehr aus und wir sind an der selben stelle wie jetzt.Jan. 2008.
ich bin nicht für eienen ML, weil leistungen tariflich geregelt werden müssen. dazu benötigt man eine (nur eine) stabile gewerkschaft. dies ist der punkt wo angesetzt werden sollte.
wenn sich der staat sich dort einklinkt.. wird ehe wieder irgendetwas schlechter für uns, z.B. neue steuer erfinden!
ich habe auch keine lust zu arbeiten, denn ich mache nur nachtschichten und meine frau wird ständig gemobbt.
arbeit sollte eigentlich spaß machen, macht es aber nicht.
aber wir gehen hin und lassen uns weiter erniedrigen, weil wir warscheinlich prügel benötigen. das schreit zum HIMMEL.
mit Geld ist uns auch nicht geholfen.




 
Anonym · Samstag 5. Januar 2008 · 18:49
Hier kann nicht nur Bernd zustimmen ist absolut korrekt Eine kleine Berichtigung zu meinen Artikel in der Reinigungsbranche gilt kein Mindestlohn sonder Traflicher Lohn
 
h.wagner · Samstag 5. Januar 2008 · 20:49
Hallo Matthias,
du hast kein Staub aufgewirbelt,aber wenn du
unzufrieden bist solltest du dich etwas mehr
informieren. Ich greife seit ca 5 Monaten
Politik,und Politiker scharf an was Mindest
löhne betrifft. Das alles könntest Du in der
Frankfurter Neuen Presse nachlesen,und habe positive Antworten aller Parteien darauf bekommen.
Viele meiner Vorschläge werden heute von der
SPD sowie Parteilinke genutzt,weil gerade ich
ganz massiv darüber Kommentare schreibe. Alle
Parteien bekommen meine Kommentare aus der
Presse von mir persönlich geschickt, und aus
den Nachrichten oder politischen Sendungen
kann ich entnehmen was sie davon für sich
gebrauchen. Bei meinen Kommentaren bleiben
weder einzelne Politiker noch Parteien oder
Arbeitgeber verschont,auch Angela Merkel nicht die schon oft herbe Kritik von mir einstecken musste.Ich kann dir gerne ein paar
Kopien schicken,damit Du siehst wie massiv
ich gegen dieses Klientel vorgehe. Meine
Kommentare und die darin enthaltenen Vorwürfe macht vielen in der Politik zu
schaffen. Ich habe den Anstoß an die Politik
gegeben, einen Mindestlohn für alle Branchen,
damit jeder Arbeitnehmer mit seiner Arbeit
seine Familie alleine ernähren kann, ohne auf
zusätzliche staatliche Hilfe angewiesen zu
sein. Die SPD hat es voll aufgegriffen,nur die CSU+CDU sind dagegen weil sie für dass
Kapital sind.Ich habe immer CDU gewählt und
kann euch allen sagen, da sie nie eine Partei
für die Arbeitnehmer ist, und auch nicht werden will. Kohl hat dieses Desaster angerichtet mit dem Falschgeld Euro,und mit
verantwortlich in Finanzfragen damals seine
rechte Hand unser heutiger Bundespräsident
Horst Köhler.Auch ihn habe ich deswegen angeschrieben,aber er zieht es lieber vor zu
Schweigen denn er hat auch den Preis für den Abzug der Russen ausgehandelt. Viele Menschen
wissen nicht,wem von den einzelnen Politikern
sie was zu verdanken haben. Meine Arbeit wird
weiter darin bestehen gegen die Ungerechtig keit in diesem Lande anzugehen, für ein besseres Leben der Menschen. Ich werde auch wieder das Problem der Rentner aufgreifen,
die zuletzt 0,9 Prozent bekommen haben,und
die Krankenkassen und die Krankenkassen 0,4
Prozent davon erhöht haben.
Mit freundlichem Gruß
H.Wagner
 
Christel Prüßner · Samstag 5. Januar 2008 · 21:46
der Beitrag bei UNTER UNS war gut und wenn Du jetzt meinst das rüttelte neue Leute auf - vor allem Entscheidungsträger werden sich daran nicht wirklich jucken oder kratzen - und das liegt nicht an Dir, nicht an Deinen Worten - nicht an deinen DenkIdeen - nee!!! - Die Borniertheit der Entscheidungsträger ist wirklich nicht mehr zu toppen. Sie interessieren sich nicht mal mehr wirklich für irgendwas -- es sei denn, ihre eigene Puschen qualmen. - Das wird Dir am Thema "gerechter Lohn für gerechte Arbeit" deutlich, mir an weiteren Dingen in diesem seltsamen Land, in das ich 1949 hinein geboren wurde - also Gründungsmitglied der alten BRD - aber wie sagte schon der Ur-ALTE, "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!?" - seitdem geht es mit unserem Land wirklich moralisch bergab -- dann der andere Alte, den sie auch den "Dicken" nennen, der sich dick und dreist hinstellen kann und sagen darf, "Was wollt Ihr, mein Amtseid ist nicht einklagbar" und kann tun und schalten was er will, auch Aussagen verweigern, für die andere in Beugehaft kämen! - geht eine Familie pleite blutet sie bis zum sozialen Tod aber geht eine Firma den Bach runter, werden auch noch die Sargträger belohnt... - sollen wir an die Strafsachen Strauß und von Lambsdorff erinnern?
aber für ehrliche Arbeit kannst Du locker verarscht werden - darfst Dich nicht mal bei Gericht wehren, dann kommt die BA sagt, hast selber Schuld an Deinem Problem, also...

Weißt Du, solange sich diese moralische Wüste nicht wieder grünt, solange kommt es nur noch schlimmer -- ich blicke mal in die Zukunft - nur zwanzig Jahre: dann kommt das dickste Problem - all die Zeit- und Mini-Vollarbeiter von heute mit sowas von mickriger Rente, dass die Wirtschaft mit Krokodilstränen in die Kameras nach Lösungen schreit, den Rentner endlich mehr Geld aus den Steuermitteln zu verschaffen - aber gleichzeitig sollen die Steuern dann auf Null gedrückt werden... - alles wie JETZT, nur wird dann immer noch keiner wahr haben wollen!.... - break - so kann man das fortsetzen - oder?

ich schreibe das als jemand, der noch für knapp 5 Jahre im Berufsleben steht, durchgehend erwerbstätig und auch ohne Sorgen, aber mit Beobachtungen und Erfahrungen aus dem Sozialen Bereich von Arbeitsfeld und Umwelt
MACHT WEITER SO - NICHT NACHLASSEN
 
Susanne · Samstag 5. Januar 2008 · 21:48
Ich habe die Sendung im MDR ebenfalls gesehn. Ich muss sagen, ich bin für den Mindestlohn,er wird vielleicht im ersten Moment Arbeitsplätze vernichten,aber die Inlandsnachfrage steigern, und somit das Staatssäckel füllen,schaut euch mal um...in unseren Nachbarländern klappts doch auch. Frau Merkel ist nur eine Marionette, die sich wie Ihre CDU Kollegen auch hinters Kapital stellt...warum wohl???? Ich bin auch für den Mindestlohn, weil es vielleicht verhindern könnte,dass der Osten ausstirbt.
 
Ronald · Sonntag 6. Januar 2008 · 11:34
Hallo Matthias
Ich bin auch so ein Leidgeprüfter 1960er Jahrgang. Ja, wir sind in einer Epoche, die zum Himmel schreit, was hier zur Zeit abgeht!!!!!
Wenn man sich mal zurück erinnert, in die Schulzeit 6-7 Klasse, haben wir vom Feudalismus gelernd, Ausbeudung von den Menschen durch den Menschen und da sind wir wieder angelangt.
Wie schnell man doch die Zeit zurück drehen kann.
Aber mal ernsthaft, ist es nicht Traurig, dass man sich überhaupt über das Thema ML unterhalten muss.
Es ist doch so, dass ich meine Arbeitskraft, meine Gesundheit, meine Zeit den Arbeitgeber zur Verfügung stelle, und je nach dem welche Arbeit ich verrichte muss der dazugehörige Lohn gezahlt werden und zwar soviel, dass ich als Mensch normal Leben kann. Es kann doch nicht angehen, dass ich neberher noch einer anderen Beschäftigung oder zum Arbeitsamt gehen muss, um über die Runde zu kommen. Das entspricht jeglicher Grundlage bzw. dem Grundgesetz.
Dieser Staat nennt sich Sozialstaat, aber für wehn?
Nun ich habe die Sendung im MDR verfolgt, deswegen bin ich jetzt hier und Wünsche Ihnen weidere erfolge, Ich Kämpfe mit!!!!!

Danke für die Aufmerksamkeit
Ronald
 
peppy · Sonntag 6. Januar 2008 · 13:30
Hallo ich habe sie in der Sendung Unter Uns gesehen. Ich fand es sehr beeindruckend was Sie dort gesagt haben. Ich wünsche Ihnen bei Ihrem "Kampf" viel erfolg
 
Peter Wegner · Sonntag 6. Januar 2008 · 13:39
Weg mit den Nulltarif- und 1 EURO-Jobs

Lieber Matthias,

mit großem Interesse habe ich am 4. Januar 2008 die Sendung "Unter uns" im MDR gesehen, in der Sie zum Thema Hungerlöhne einen großartigen Beitrag leisteten. Dem MDR gebührt Dank, dass er das Thema nicht totschweigt und Betroffene zu Wort kommen lässt. Ich finde es großartig, dass Sie sich für einen Mindestlohn einsetzen, bin aber der Meinung, dass 7,50 EURO schon bald nicht mehr ausreichen, um ein menschenwürdiges Auskommen zu haben, denn die Lebenshaltungsausgaben, vor allem für Energie, werden künftig schwindelerregende Höhen erreichen und auch vom Mindesteinkommen nicht mehr viel übrig lassen.

Der eigentliche Skandal bezüglich der Hungerlöhne ist es, dass ausgerechnet die SPD, eine Partei, die sich ursprünglich der Arbeitnehmerschaft stets sozial verpflichtet fühlte, mit ihrer antisozialen Hartz-4-Politik die Hauptverantwortung für die Verelendung von Teilen der Bevölkerung trägt, die von Sklavenlöhnen leben muss. Als wenige Wochen vor der vorletzten Bundestagswahl der ehemalige Bundeskanzler, Gerhard Schröder, auf diversen Großkundgebungen dafür warb, die SPD zu wählen, weil nur diese Partei angeblich die sozialen Belange der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt, habe ich diesen Worten geglaubt und die SPD gewählt. Unmittelbar danach setzte der größte Wahlbetrug in der Geschichte der Bundesrepublik ein, wurden die Hartz-4-Gesetze mit 1 EURO-Stundenlohn eingeführt, und nach spätestens 12 Monaten Arbeitslosigkeit waren die meisten Arbeitslosen schlagartig in das soziale Elend abgestürzt.

Und die heutige Koalition aus SPD und CDU/CSU führt diese Politik ganz genüsslich fort und unterstützt selbst mit Hilfe der Arbeitsagenturen skandalöse Hungerlöhne, um in den Medien dann von der SPD heuchlerisch verkünden zu lassen, man wolle angeblich Mindestlöhne durchsetzen, obwohl sie selbst den Hungerlohn von 1 EURO pro Stunde eingeführt hat.

Es ist ein Skandal, dass die Regierung Menschen ganz legal sogar zum Nulltarif von vielen Firmen beschäftigen lässt, damit diese Firmen sich auf Kosten der Allgemeinheit immer mehr bereichern können. Lehnen die ALG-II-Empfänger derartige frühkapitalistische ausbeuterische Tätigkeiten ab, wird ihnen das ALG-II-Geld gestrichen oder gekürzt.

Was ist das für ein Staat, der den Arbeitsagenturen erlaubt, ALG-II-Empfänger in Supermärkte als so genannte "Praktikanten" zu schicken, dort Tätigkeiten z.B. als vollwertige Kassiererin ausführen zu lassen und dafür nicht ein einziger Cent von den Unternehmen an die ALG-II-Empfänger bezahlt wird, obwohl diese eine anstrengende Vollzeittätigkeit ausüben?

Stattdessen erhalten diese Firmen sogar noch vom Staat über die Arbeitsagenturen eine hohe Prämie dafür, dass sie die so genannten Praktikanten für drei Monate zum Nulltarif arbeiten lassen! Hier wird das Geld vom Staat mit vollen Händen rausgeschmissen in der trügerischen Hoffnung, die Firmen würden nach dem Praktikum die so genannten Praktikanten fest einstellen anstatt mit diesem Geld das soziale Elend der ALG-II-Empfänger und deren Kinder wenigstens ein bisschen abzumildern. Weit gefehlt: Nach der dreimonatigen Praktikantenzeit holen sich die Unternehmen den nächsten Praktikanten zum Nulltarif. Bei solch einem tollen Angebot wäre doch jeder Unternehmer blöd, dieses nicht zu nutzen. Solch eine Politik ist menschenunwürdig, asozial und pervers, eine andere Bezeichnung gibt es dafür nicht!

Lieber Matthias, solange es ganz legal ist und von den Politikern unterstützt wird, dass Menschen zum Nulltarif wie Sklaven von den Unternehmern beschäftigt werden dürfen, wird es schwer sein durchzusetzen, dass Menschen nicht mehr für Hungerlöhne arbeiten müssen. Kämpfen wir also alle gemeinsam für beides: Abschaffung des menschenunwürdigen Nulltarifes und der ausbeuterischen 1-EURO-Jobs, Einführung eines existenzsichernden Mindestlohnes für alle Branchen und eine sozialere und menschenwürdigere Politik vor allem für die Schwächeren in unserer Gesellschaft! Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg!

Liebe Grüße

Peter Wegner
 
Wolfgang Blaschke · Sonntag 6. Januar 2008 · 15:20
Lieber Mathias
Ich bin schon in der Pension aber habe in meinem Umkreis viele solcher Probleme.
Eine Möglichkeit ist hier nur die völlige Reformierung der Partei der Arbeitnehmer und
der völlig untätigen Gewerkschaft.
Liebe Grüße Wolfgang!
 
Tina · Sonntag 6. Januar 2008 · 15:35
Hallo,ich bin Tina (43 J.) und schaue regelmäßig unter uns.Ich finde es großartig von Matthias,dass er kämpft.Ich habe Morgen einen Termin bei der Arwa und habe mal im Internet reingeschaut. http://www.dooyoo.de/arbeitsvermittlung/arwa-industriemontagen-b-uuml-roservice-gmbh/Testberichte/

Ich bekomme Schweißausbrüche , wenn ich nur daran denke mich dort morgen verschachern zu lassen.
Ich arbeite auf 400 Euro aber das genügt der Argentur natürlich nicht.
Ich verdiene 9.41/ Std. was ich für angemessen halte,da ich in der Altenpflege tätig bin.
Die Agentur hat mir den Schwesternhelferkurs aufgedrückt, den ich gut bestanden habe.
Durch das damit verbundene 100 stündiges Praktikum im Pflegeheim wurde ich als Bedarfskraft auf 400 Euro eingestellt.
Das reicht der Argentur immer noch nicht.
Jetzt soll ich in die Küche abgeschoben werden weil ich keine Vollzeitstelle in Altenheimen bekomme.Ich frage mich warum die Argentur teure Kurse bezahlt,wenn die Aussicht auf eine Vollzeitstelle nicht gewährleistet wird. Matthias,mach weiter.Wenn ich irgendetwas tun kann,lass es mich wissen.(Unterschriften,Demos,u.s.w.)
 
Andreas Beckmann · Sonntag 6. Januar 2008 · 15:38
Lieber Matthias!
Ich denke das Deine Meinung die Richtge ist. Auch ich propagiere den Mindestlohn, weil er aufgrund der sich in Auflösung befindlichen Tarifautonomie unabdingbar sein wird. Das Gezeter der Arbeitgeberparteien CDU-CSU und FDP zu diesem Thema zeigt doch nur, das deren Klientel befürchtet, Gewinne schmälern zu müssen. Keiner sollte vergessen, wer in diesem Land den Reichtum einzelner Begünstigter schafft. Deshalb ist meine ganze Sympathie auch auf seiten der Lokführergewerkschaft GDL. Wenn die Arbeiter und Angestellten ihre Angst verlieren und ihr Selbstbewußtsein zurück gewinnen, werden durch den Mindestlohn auch keine Arbeits-plätze vernichtet werden. Kein Arbeiter und kein Angestellter soll Sklave der Arbeitgeber sein. Sie sollen mitbestimmen dürfen zum Wohle des Betriebes aber auch zu ihrem eigenen Wohl.
Ich wünsche Ihnen bei Ihrem Kampf alles Gute.
Mit solidarischen Grüßen,
A. Beckmann
 
Veit Möckel · Sonntag 6. Januar 2008 · 15:42
Hallo Matthias,

auch ich habe gerade die Sendung gesehen. Ich kann alles gesagte 100%ig unterschreiben. Die Kernaussage sollte meiner Meinung nach sein, dass die Menschen nicht glauben sollen, das sich von selbst etwas zum Positiven bewegt. Sie selbst müssen aktiv werden!!! Das geht am besten in einer Organisation (die Linke, einer DGB Gewerkschaft), die genau diese Ziele verfogen. Es stimmt jedoch, das viele Angst haben etwas zu tun, das kann ich aus meiner Arbeit als Betriebsrat bestätigen.

Mach weiter so.
Veit
 
Frank Schumann · Sonntag 6. Januar 2008 · 15:52
Guten Tag,
Sie können Ihren Midestlohn selbst erhöhen:
Hören Sie auf mit rauchen. Rauchen ist vollkommen sinnlos und eine rießen Geldverschwendung. Rechnen Sie doch mal zusammen, was sie in 40 Jahren (20. bis 60. Lebensjahr)sinnlos in die Luft pusten. Das sind bei 3,5% Verzinsung ca. 160.000 € und wenn Ihre Frau auch noch rauchen sollte, noch mal soviel.
So schlecht kann es Ihnen ja noch nicht gehen, wenn Sie dafür noch Geld übrig haben.

Weil ich dieses Geld täglich spare, erhalte ich wegen dieser Ersparnisse kein Hatz IV, ich muss ja erst dieses Gald aubrauchen, aber Sie und Tausende andere Menschen erhalten im Ernstfall sofort Hartz IV. Finden Sie das gerecht ?

Alles Gute für Ihre Zukunft
Frank Schumann

 
E .Jonasch · Sonntag 6. Januar 2008 · 15:56
Hallo Matthias!
Habe die Sendung ;Unter uns , gesehen und es wird Zeit das mal jemand den Mut hat an die Öffentlichkeit zu gehen.Das was die hohen Herren hier mit den Menschen machen die ihren Reichtum erarbeiten ist nicht nur eine Schande,das kann man auch anders nennen. Ich hoffe das es immer mehr werden die sich wehren.Und lassen Sie sich nicht beirren von Leuten die zu feige sind ihren Namen zu nennen.
Herzliche Grüsse Ernst Jonasch!
 
Frank Regulski, Sozialwirt · Sonntag 6. Januar 2008 · 16:07
Lieber Matthias,
es ist Sonntag, und habe gerade die Sendung des MDR-unter uns gesehen. Danach die auf deiner Seite eingegangen Kommentare. Ich bin sehr verwundert, das sich Menschen in unserem Staat ohne sich zu schämen
so wehement gegen die sozialen Errungenschaften des 19ten Jahrhunderts wehren;
Gleicher Lohn für alle, der Lohn muss die Familie ernähren.
Ich bin Jahrgang 48 und werde demnächst 60. Seit 3 Jahren bin ich arbeitslos, jetzt Hartz IV - Empfänger. Habe mit anderen Betroffenen einen Verein gegründet, Initiative von Armut und Hartz IV betroffenen,
TREFFPUNKT ARCHE in 35274 Kirchhain.
Wir stützen deine Aussage, Mindestlohn für alle. Aber was uns immer wieder auffällt, ist das niemand die Argumentation zu ende führt.
Während viele vom Hungerlohn überleben müssen und voll arbeiten müssen, machen die Unternehmen gute Gewinne, kriegen sogar von
Arbeitsämtern und Kommunen hohe Zuschüsse für die Einstellung von Arbeitslosen die keinerlei Tarifbindungen unterliegen. Gleichzeitig werden hohe steuerliche Vorteile vergeben, sodass die "Ausbeuter" vom Vater Staat nicht nur geduldet sondern gefördert werden und Millionen aus unseren Steuergeldern erhalten und einstreichen, während die Menschen vereinsamen und moralisch verrecken.
 
Heiko Sowart · Sonntag 6. Januar 2008 · 16:17
Hallo Matthias, herzlichen Glückwunsch zu deiner gelungenenen Internetseite aber vor allem zu deiner offenen Meinung zum "Desinteresse unserer lieben Regierung", was das Leben der "Normalsterblichen" betrifft.
Die da oben wollen einfach nicht kapieren, wer hier einen Aufschwung aufbaut, vor allem auf wessen Kosten.
Ich selbst war bis voriges Jahr Mitglied der SPD, kann mich aber nicht mehr mit einer Politik der "Versprechungen " identifizieren. Bin selbst arbeitslos geworden, war über 15Jahre als Vorarbeiter/ Lackierer bei BIRIA in Neukirch tätig.
Die Firma wurde vom Eigentümer BIRIA an den "amerikanischen Investor LONE STAR" verkauft und letztendlich dichtgemacht.
Ich könnte auch ein Buch darüber schreiben, was es bedeutet mit einem Niedriglohn in die Arbeitslosigkeit zu gehen und vor allem was das letztendlich für Konsequenzen hat.
Habe schon "X" Bewerbungen geschrieben, auch Einladungen zu Vorstellungsgesprächen erhalten, die dann aber immer bei den Gehaltsvorstellungen scheiterten.
Nicht, weil ich keine Lust zum Arbeiten habe, sondern weil ich der Meinung bin, 7,00 Euro, sind nicht zuviel für eine Stunde harter Arbeit.
Am schlimmsten sind die Zeitarbeitsfirmen, die dich von A nach B für teilweise 5 Euro/ Brutto die Stunde hetzen wollen.
Was jetzt stattfindet haben wir in der Schule gelernt, das ist kein Kapitalismus mehr sondern moderne Sklaverei!
Ich werde meine E- Mail Adresse mit hier in den Text reinschreiben, in der Hoffnung einige Antworten zu diesem Thema zu erhalten, von Leuten die genauso denken wie Du und Ich!!!
Ordentliche Arbeit muß in Deutschland ordentlich bezahlt werden und ich denke dafür muß gekämpft werden!
Heiko Sowart/ 39Jahre aus Bischofswerda
E- Mail: sowart@aol.com
 
Erwin · Sonntag 6. Januar 2008 · 16:51
Hallo Matthias,
ich ziehe den Hut vor Dir.

Hallo Ronald,
besuche bitte mal einen Deutschkurs.

Erwin
 
Holger aus Wolfen · Sonntag 6. Januar 2008 · 16:53
Ich habe mir heute die Wiederholung von Unter uns angesehen und wo ja auch die Internetadresse bekannt gegeben wurde. Auch ich habe jahrelang für einen Hungerlohnvon zuletzt 4,64€ Brutto/ Stunde gearbeitet. Und das als Wachobjektleiter!!! Zu 90% waren es Nachtschichten. Freie Wochenenden gab es ebenso nicht, wie freie Feiertage. Wenn ich einen Antrag auf Lohnerhöhung stellte, bekam ich stehst zur Antwort " Mach mehr Stunden, dann hast Du mehr Geld" Dabei habe ich schon so an die 240 Stunden pro Monat machen müssen. Es gab auch sollche Argumente wie " wenn Dir der Lohn nicht passt, geh zum Arbeitsamt. Als ich gesundheitlich nicht mehr so konnte, konnte ich gehen. Ich bekam auch kein Arbeitszeugnis, was sich eigendlich für eine seriöse Firma gehört. Das war noch im Bundesland Brandenburg. Mitte 2006 bin ich nach Sachsen-Anhalt gezogen. Hier bot man mir ebenfalls beim Wachschutz einen Job für Sage und schreibe 3,01€ die Stunde bei max 154 Stunden im Monat. Davon kann keiner existieren. Ich lebe jetzt schon von Spenden der Tafel, weil das ALG II bei den gestiegenen Preisen kaum reicht.Es wird allerhöchste Zeit, dass der Mindeslohn von 7,50€ kommt. Aber man muß auch die weitere Preisentwicklung im Auge behalten und ggfs nach oben hin anpassen. Die Damen und Herren Politiker haben ihr hohes Einkommen und brauchen sich keine Sorgen um morgen zu machen. Die Politiker sollen nicht immer nur drum rum reden, sondern endlich was tun, dass man von dem Lohn den man bekommt, auch leben kann. Solange kein vernünftiger Lohn geboten wird, wird sich auch kein Arbeitsloser für Hungerlöhne ausnutzen lassen.
 
Holger aus Wolfen · Sonntag 6. Januar 2008 · 16:57
Ich habe mir heute die Wiederholung von Unter uns angesehen und wo ja auch die Internetadresse bekannt gegeben wurde. Auch ich habe jahrelang für einen Hungerlohnvon zuletzt 4,64€ Brutto/ Stunde gearbeitet. Und das als Wachobjektleiter!!! Zu 90% waren es Nachtschichten. Freie Wochenenden gab es ebenso nicht, wie freie Feiertage. Wenn ich einen Antrag auf Lohnerhöhung stellte, bekam ich stehst zur Antwort " Mach mehr Stunden, dann hast Du mehr Geld" Dabei habe ich schon so an die 240 Stunden pro Monat machen müssen. Es gab auch sollche Argumente wie " wenn Dir der Lohn nicht passt, geh zum Arbeitsamt. Als ich gesundheitlich nicht mehr so konnte, konnte ich gehen. Ich bekam auch kein Arbeitszeugnis, was sich eigendlich für eine seriöse Firma gehört. Das war noch im Bundesland Brandenburg. Mitte 2006 bin ich nach Sachsen-Anhalt gezogen. Hier bot man mir ebenfalls beim Wachschutz einen Job für Sage und schreibe 3,01€ die Stunde bei max 154 Stunden im Monat. Davon kann keiner existieren. Ich lebe jetzt schon von Spenden der Tafel, weil das ALG II bei den gestiegenen Preisen kaum reicht.Es wird allerhöchste Zeit, dass der Mindeslohn von 7,50€ kommt. Aber man muß auch die weitere Preisentwicklung im Auge behalten und ggfs nach oben hin anpassen. Die Damen und Herren Politiker haben ihr hohes Einkommen und brauchen sich keine Sorgen um morgen zu machen. Die Politiker sollen nicht immer nur drum rum reden, sondern endlich was tun, dass man von dem Lohn den man bekommt, auch leben kann. Solange kein vernünftiger Lohn geboten wird, wird sich auch kein Arbeitsloser für Hungerlöhne ausnutzen lassen.
 
E.Schad · Sonntag 6. Januar 2008 · 17:11
Lieber Matthias
ich habe die Sendung mit dir gesehen
einfach toll.Ich kann nur sagen Wahltag ist Zahltag.Ich wüsche dir viel erfolg in dieser Sache.
 
Jens · Sonntag 6. Januar 2008 · 17:13
Hallo Matthias,
habe vorhin die Wiederholung von "Unter uns" gesehen und möchte mich bei Ihnen bedanken. Die Problematik "Post-Mindestlohn" habe ich so noch gar nicht betrachtet, aber ich glaube, damit haben Sie wohl den Nagel auf den Kopf getroffen. Generell: Sollen sich die ganzen "Weihnachtschristen" doch mal fragen, wie moralisch es ist, Menschen für z.T. unter fünf Euro für sich arbeiten zu lassen! "Die Zeitarbeitsbranche ist ein Jobmotor und Garant des Aufschwungs"- ich lach' mich scheckig...
Der Herr Bsirske hat Recht, obwohl verdi genau wie Lokführer und Ärzte immer am längeren Hebel sitzen und die Realität nicht immer so ganz genau kennen.
 
E.Schad · Sonntag 6. Januar 2008 · 17:14
Lieber Matthias
ich habe die Sendung mit dir gesehen
einfach toll.Ich kann nur sagen Wahltag ist Zahltag.Ich wüsche dir viel erfolg in dieser Sache.
 
Gisela-Ruth Ewe · Sonntag 6. Januar 2008 · 17:21
Es wird immer gesagt, Rentner gehe es doch gut, nicht mehr so abhängig von Arbeitgeberh.
Dazu meine Bemerkung:
"Warum wird mein Rentenpunkt, den ich im Laufe des Arbeitslebens in den neuen Bundes-ländern erworben habe nur mit ca. 22 Euro bewertet und der im Westen mit ca.26 Euro?
Auch für die Arbeits-Zeit schon in der BRD?
 
uwe claus · Sonntag 6. Januar 2008 · 17:23
Ich habe mit großen Interesse ihre Äußerungen zum Mindestlohn aufgenommen.Der gesetzlich festgelegte Mindestlohn funktioniert in vielen europäischen Ländern.Komischer Weise sind in diesen Ländern die Wirtschaften nicht zum erliegen gekommen im Gegenteil(Machen sie sich mal Sachkundig Anonym).Industrie und Koalition
in Deutschland reden immer von Subventionsabbau
und beziehen sich hier auf das Sozialgebiet. Warum wird werden die Subvention die in die Wirtschaft fliesen nicht genauer hinterfragt.
Warum sollen die Firmen,die ihre Arbeitsplätze aus reiner Geldgier ins Ausland verlegen,die ihnen gezahlten Zuschüsse(aus Steuermitteln) in voller Höhe zurückzahlen?
Aber wie heißt es so schön:"Wessen Brot ich esse,dessen Lied ich singe."
mfg. uwe claus
 
Siggi · Sonntag 6. Januar 2008 · 17:41
@Anoym
Sorry, aber der Kombilohn ist ja wohl ein Witz! Das ist nichts
weiter als eine Subventionierung von Arbeitsplätzen. Und wie wir
alle wissen, sind Subventionen schädlich für die Marktwirtschaft.
Wenn ein Unternehmen nur existieren kann, indem es seine Angestellte
schlecht bezahlt oder gar mit Kombilöhnen abspeist, dann sollte
dieses Unternehmen insolvenz anmelden.

Ich bin nicht bereit mit meinen Steuergeldern irgendwelche
Unternehmensgewinne zu finanzieren! Leider findet das zur Zeit
massiv statt, gutes Beispiel sind die ganzen Callcenter im Osten,
wo die Leute als ICH-AGs dort arbeiten und somit Wertschöpfung mit
Steuermitteln für die Unternehmen produzieren.


@Peter Wegner
Der eigentliche Skandal ist, dass der ursprüngliche H4-Plan von
unseren Politikern grandios verwässert und somit total
verkrüppelt abgesegnet worden ist. Da hat jeder Schwachmat
noch seine Lobby-Interessen hineinweben müssen. Das Resultat
sieht man nun heute - Familien welche am Existenzminimum
leben.


--- schnipp ---


Unsere ach so tolle Demokratie wurde langsam aber stetig durch
eine Lobbykratie ersetzt. Wie sonst kann man es sich erklären
dass ständig positive Gesetze für die Unternehmen abgesegnet werden,
während das gemeine Volk immer mehr darben muss? Die Steuerlast
wird auch in Zukunft weiter steigen. Immer mehr Berufstätige müssen
für ein Heer von H4-Empfängern und Rentnern sorgen.
Der US-Begriff "Working poor" (habe ich schon in früheren Kommentaren
hier erwähnt) ist auch bei uns Realität geworden. In den USA
gibt es sehr viele Arbeitnehmer, welche 2 oder gar 3 Jobs haben,
nur um sich über Wasser halten zu können.
Wer jetzt gerade einen unterbezahlten Job hat, sollte sich langsam
mal Gedanken machen einen zweiten anzunehmen. So traurig wie sich
das anhört, leider wird es Realität werden, solange wir von
korrupten, unfähigen Politikern regiert werden.

Unsere etablierten Parteien bieten aus diesen eben genannten Gründen
deshalb keine Lösungen an. Da denkt jeder nur an sich und die nächste
bevorstehende Wahl. Ich kann jedem, der es sich noch leisten kann, nur
raten die EU zu verlassen und sein Glück woanders zu suchen. Irgendwann
werden hier auch Zustände wie in Frankfreich herrschen, wo die ganzen
Vororte brannten. Das was dort passierte ist nur ein Vorgeschmack auf
den kommenden Konflikt von Arm vs. Reich.


Übrigens, wer sich den MDR-Beitrag ansehen will, diesen gibts leider
nur als Audio hier: http://www.mdr.de/mediathek/talk/4432605.html
Dort im rechten Menü runterscrollen.
 
Petra · Sonntag 6. Januar 2008 · 18:17
Hallo,
habe Ihren Beitrag im MDR "unter-uns" gesehen und finde es gut, dass es noch Menschen gibt, die sich wehren und damit in die Öffentlichkeit gehen.
Ich lebe im Westen und bin auch betroffen. Leider gibt es im Westen keine Solidarität unter den Menschen. Im Osten hingegen sind die Menschen noch solidarisch. Ich bin ganz Ihrer Meinung, dass sich die Menschen wehren sollten. So lange dies nicht geschieht, wird sich nichts ändern.
 
H. Burchardt · Sonntag 6. Januar 2008 · 18:42
Was mich erstaunt, ist der Pflegmatismus, derjenigen, die sich heutzutage aufregen über die dezeitige Sitiation. Schon vor mehr als 10 Jahren habe ich eine TV-Bericht über ein sog."Neuseeland-Prinzip" gesehen. Dort wurde gezeigt wie sich dank der Öffnung bzw. der totalen Marktwirtschaft in Neuseeland die dortigen Verhältnisse geänder haben. Einer der Schlußsätze war "Verfechter dieser Marktwirtschaftssituation ist in der BRD ist Gerhard Schröder" Damals war er noch nicht Chef der BRD. Die Gegenwärtige Marktwirtschaft kann man schon bei K. Marx nach lesen.
 
Trolli · Sonntag 6. Januar 2008 · 21:22
Hey Matthias!
Dein Auftritt in der MDR-Sendung „Unter uns“ hat meine Neugierde auf Deine Internettseite geweckt. Ich habe alle Beiträge studiert. Sie untersetzen eindrucksvoll Deine „schauspielerische Glanzleistung“ im Fernsehen. Zu Deinen persönlichen Lebenshaltungskosten werde ich mich erst nach Bekanntgabe der neusten Zahlen äußern.
Das Thema Mindestlöhne ist doch nur ein (!!!) Mosaikstein zum zukünftigen Leben in Deutschland.
Denn „denk ich an Deutschland in der Nacht, so bin ich um den Schlaf gebracht!“ (Heine)
Was kann der Einzelne bewirken? Die in den Bundestag gewählte Hartz IV-Empfängerin aus Sachsen-Anhalt ist auf der politischen Bühne wenig präsent, weil die Lobbyisten – gleich welcher Partei – die Macht haben. Neben Mindestlohn sollte aber auch die pünktliche Bezahlung der geleisteten Arbeit garantiert sein! Ich bekam 2 Jahre lang teils erst nach 8 Wochen den Lohn ausgezahlt. Dadurch wachsen private Nöte schnell! Und wie viele sehen gar keinen Lohn wegen Betrügereien oder Insolvenz!
Die Zukunft eines Landes sieht man an der Anzahl der Kinderwagen. Wenn auch die Statistik einen Anstieg der Geburten sagt – die Fußball WM lässt grüßen – die meisten Kinder leben bei Spätaussiedlern (Russlanddeutschen) und Türken. Überwiegend Menschen ohne Zukunftsängste schaffen sich Kinder an. Hat Deutschland eine Zukunft?
Nachteile des Föderalismus in Deutschland werden in den unterschiedlichen Schulsystemen und den Nichtraucherregelungen in den einzelnen Bundesländern deutlich.
Warum werden kriminelle Ausländer (Gewalt gegen Zivilcourage zeigende Bürger) nicht sofort an die Justiz ihrer Herkunftsländer abgeschoben, ganz gleich ob EU oder sonstige Länder? Die Transportkosten haben die Täter zu tragen! Sie sind zu unerwünschten Personen zu erklären!
Das sind nur einige wenige Probleme in Deutschland. Werden sie nicht gelöst, bekommen bei den nächsten Wahlen die Rechten weiteren Zulauf!
Soweit einige Denkanstöße.
Trolli

 
Oskar Fischer · Sonntag 6. Januar 2008 · 22:14
Hi,

ich komme aus dem Bundesland mit den niedrigsten Löhnen. Wenn man den Politikern glauben schenken wollte, dann müssten wir hier Vollbeschäftigung haben. In Milch und Honig schwimmen. Tun wir aber nicht. Im Gegenteil. Es siedeln sich auch keine Firmen wegen der niedrigen Löhne an, die suchen andere Vorteile.
Steuervorteile z.B. und wenn die ausgelaufen sind, dann wird alles demontiert und irgendwohin verscheuert. Fahrradwerk, DVD-Werk, Zuckerfabrik....
Statt dessen fallen Folgearbeitsplätze weg, wir haben den höchsten Sozialhilfeetat, die Kommunen haben keine Steuereinnnahmen. Weil sie keine haben, fallen die kommunalen Arbeitsplätze auch noch weg - und dann gehts wieder von vorn.... Der Dödel wird an der kurzen Leine gehalten, damit er auch noch dankbar ist, dass er irgendwo einen 1-Euro-Job ergattern kann. Oder einen Zweitjob bekommt. Kriechend schon am Morgen zur Arbeit erscheinen, das ist das, was erwünscht ist. Wenn ich noch zurückdenke, vor Jahren hat die Alt-Bundesrepublik die Firma Adler jahrelang boykottiert, weil sie auch noch die letzte Textilfabrik in Deutschland geschlossen hatte... Ich kaufe keine Müllermilch, zu kik gehe ich auch nicht, und ein paar andere Sachen verkneif ich mir auch noch. Ich steh aber so ziemlich einsam da. Aber ich behalte meine Grundsätze.....

Ansonsten: Durchhalten.
 
Rüdiger Feist · Montag 7. Januar 2008 · 09:00
Hallo Matthias und ein Hallo auch an alle, die sich hier so tummeln,

zunächst möchte ich Ihnen, Matthias, für die grundlegende Aktion, sich öffentlich zu positionieren, meine uneingeschränkte Solidarität bekunden. Als Bürger dieses Verbrecher-Staates werde auch ich täglich finanziell geschröpft und beobachte schon seit langem die Entwicklung. Was mich stört ist, daß meiner Meinung nach immer mehr am eigentlichen Problem vorbei diskutiert wird. Ist es wirklich die Politik, die uns das mehr und mehr einbrockt? Wohl nur indirekt, denn wir werden von der Wirtschaft regiert und diktiert - immer unter dem willkommenen Deckmäntelchen der "Globalisierung" und "Wettbewerbsfähigkeit". Was wir in Wirklichkeit haben, ist nichts anderes mehr als moderne Sklaverei und eine Art Neo-Feudalismus. Das Übel, unter dem immer mehr Menschen leiden, ist nicht das Lohngefüge, sondern einerseits die Preisspirale und andererseits einfach die tatsache, daß jeder, der einmal den Sprung auf die andere - wohlhabendere - Seite geschafft hat, nicht einen Cent von seinem Gewinn wieder hergeben möchte (man sollte sich mal wieder die Lehren von Marx und Engels ins Gedächtnis bringen ...).
Mindestlöhne, egal ob nun branchenbezogen, oder flächendeckend, werden auf längere Sicht gar nichts bringen, weil nur wir, die kleinen Konsumenten sie wieder bezahlen werden!
Was meiner Meinung nach Sinn machen würde, wäre die gesetzliche Festschreibung einer prozentualen Mindest-Gewinnausschüttung jedes Unternehmens an seine Mitarbeiter und gleichzeitig eine gesetzlich und staatlich überwachte Kontrolle der Preisentwicklung mit ggf. Eingriffsmöglichkeit im bedarfsfall, um Obergrenzen festzulegen. Das wird nie kommen, denn es würde dieses Gesellschafts- u. Wirtschaftssystem komplett auf den Kopf stellen. Ich war übrigens früher nicht in der Partei ...

 
W. Lewandrowski · Montag 7. Januar 2008 · 10:01
Hallo Matthias, mal „unter uns“ gesagt, Du hast mal wieder ein paar Staubkörnchen aufsteigen lassen. Dieser Staub legt sich in ein paar Tagen wieder, glaub es mir. Ich kann nur sagen: Gut gebrüllt Ihr Löwen. Besonders @h. wagner. Zwei Artikel konnte ich im Archiv der Frankfurter Neuen Presse finden. Oh, da haben aber die Politiker das Fürchten gelernt. Mensch Leute bleibt doch mal auf dem Teppich. Welchen solidarischen Osten meint @Petra? @ Renate Näther bemüht sogar die ehemalige „Sprechblase“ Regine Hildebrand. Diese Frau hat nur laut und viel gesprochen. Ich hatte einmal das Vergnügen vor vielen Jahren in Schwedt, diese Sprechblasen platzen zulassen. Also jammert nicht nur und freut Euch über „Helden“ die sich etwas trauen. Sprecht Eure Abgeordneten direkt an, glaubt es mir es sind keine Götter und sie bekommen auch ganz schnell kalte Füße. Wenn Ihr allerdings nur scharf auf die bunten Prospekte seid, die Ihr ehrfürchtig an den Wahlständen erbettelt, dann nehmt Euer Schicksal einfach hin. Durch die „Kommentarflut“ nach Deinem Auftritt Matthias, kann ich momentan meine Gedanken gar nicht bremsen. Besucht mich einfach mal auf meiner Netzseite (nur einfach oben auf meinen Namen klicken). Ich werde mich da weitergehend äußern. Denn meine neueste Befürchtung ist, der Mindestlohn wird kommen, aber nun nicht gleich alle euphorisch jubeln. Warum nicht? Ich sage nur Stichpunkt „Bedingungsloses Grundeinkommen“. In den nächsten Tagen schreibe ich meine Gedanken dazu auf meiner Seite nieder, bzw. ich kommentiere Matthias seine Erkenntnisse.

Tschüß sagt Wolfgang.
 
Heiko Sowart · Montag 7. Januar 2008 · 14:20
Hallo Leute, ich finde es nicht schön, wie hier einige Personen versuchen, Matthias vorzuschlagen mit dem "Rauchen" aufzuhören, dies hat gewiss nichts mit dieser Seite zu tun und auch nicht mit "Mindestlöhnen"!!!
Jeder sollte das Recht eingeräumt bekommen , durch seine Arbeit ein ordentliches Leben zu führen und vor allem ohne staatliche Zuschüsse!!!
Lieber Erwin, was soll das auf "Ronald" seine Rechtschreibfehler hinzuweisen?
Bist du fehlerfrei, sei froh darüber, das sich so ein Haufen Leute an der Diskussion beteiligen, unabhängig von "Rauchern", oder "Rechtschreibfehler- Schreibern".
Da geht ja die Gesellschaftsteilung weiter und so wird keinen geholfen!!!
Es hat ja jeder die Chance gehabt an die Medien zu gehen aber nur einer hat es eben gemacht.
Ich werde jedenfalls mit helfen (wenn durch Matthias gewollt), etwas gegen diese "Klassengesellschaft" zu tun!
sowart@aol.com
Freue mich auf eure Mails.
Heiko Sowart aus Bischofswerda
 
Frank · Montag 7. Januar 2008 · 21:30
Mathias ich habe deinen Beitrag bei "Unter Uns" im mdr gesehen, so bin ich auch hier gelandet. Ich persönlich glaube nicht daran das ein Mindestlohn von 7,50 EUR/Std. auf dauer reichen wird, soll er aber auch nicht es soll ja nur ein Anfang sein, wenn ich dies richtig verstanden habe. Ich höre auch hier und anderswo immer wieder in den Kommentaren, das sollen lieber die Gewerkschaften entscheiden. Sind wir doch mal ehrlich. Wie viele Menschen, die in unserem Land arbeiten sind in der Gewerkschaft und wie viele arbeiten in Unternehmen wo es keine Gewerkschaft gibt? Es arbeiten meines Wissens nach, mehr Menschen ohne Gewerkschaft. Dieses Land braucht einen Mindestlohn, jeder soll von seiner Arbeit leben können!

Macht weiter so, Frank.
 
Holger · Montag 7. Januar 2008 · 22:59
Arbeit muss sich lohnen!!!
Warum sollte man für einen Hungerlohn (von 4 oder 5 Euro) arbeiten wenn man von Harz IV genauso beschissen leben kann??? Es liegt doch bei jedem selbst.
Um nicht zum ``modernen Sklaven``zu werden oder von Harz IV leben zu müssen habe ich vor geraumer Zeit Deutschland verlassen. Ich lebe heute in der Schweiz und arbeite hier als CNC-Fräser für 40 CHF (ca. 24 Euro)pro Stunde. Zum Vergleich zahlen Zeitarbeitsfirmen in Deutschland 7-9 Euro in der Stunde.
Es liegt bei jedem selbst.
mit freundlichen Grüssen
Holger (Reinach -Schweiz)

 
Veit Möckel · Dienstag 8. Januar 2008 · 10:04
Danke Heiko für deine Vorlage, denn Ronald schreibt nicht falsch sondern nur etwas anders!

Übrigens, wer bei mir einen Schreibfehler findet, kann ihn gerne behalten.
Veit
 
Heiko Sowart · Dienstag 8. Januar 2008 · 14:10
Hallo Holger, schön das Du den Mut gefasst hast im Ausland zu arbeiten um Dir ein ordentliches Einkommen zu sichern.
Aber es kommt immer auf die persönliche Situation drauf an.
Meine Frau hat hier in Sachsen seit ca. 25 Jahren Arbeit, wir haben uns einiges angeschafft/ Garten, e.t.c., soll man mit 40Jahren/ 44Jahren alles hinschmeißen, nur weil unsere Politiker nur die eigenen Taschen füllen?
Wenn ich 15 Jahre jünger wäre würde ich es mir vielleicht noch mal überlegen aber richtig fände ich es trotzdem nicht.
Wenn wir alle "abhauen" würden, was wäre dann?
Die Politiker könnten sich wieder rühmen, weniger Arbeitslose ist ja nachvollziehbar, sind ja wieder einige gegangen aber davon wird ja nicht berichtet.
Ich jedenfalls bin der Meinung, das man nicht alles hier aufgeben sollte und der Arbeit hinterherreisen muß.
Es ist die verdammte Pflicht des Staates den Bürgern eine ordentliche Bezahlung zu ermöglichen.
Durch eine Einführung des Mindestlohnes wäre der erste Schritt gemacht, Abgeordnete erhöhen sich doch auch ständig ihre Diäten, da sagt doch Frau Merkel auch nichts, oder?
Wenn der "Kleine" mal einen Euro mehr haben will und das berechtigt,Preissteigerungen/ Erhöhungen der Lebenserhaltungskosten, u.s.w., wird von der Zerstörung des sogenannten Aufschwunges geredet, nur wer erschafft denn den Aufschwung?
Das einzige was unseren "Großen" dann eventuell einfällt, ist das H4 etwas angehoben wird, damit wieder etwas Ruhe einkehrt, ist das die Lösung?
Frau Merkel sagte " Nie wieder Sozialismus ".
der Sozialismus ist eigentlich eine feine Sache, wurde nur von den falschen Leuten geleitet und immer zu ihren eigenen Gunsten und genau dies ist jetzt auch der Fall!
Man brauch sich doch gar nicht wundern warum sich die Leute keine Kinder mehr anschaffen.
Wieviel bezahlbare Kinderkrippen/gärten- Plätze gibt es denn noch?
Erfindung der DDR, also weg damit.
Und jetzt, "Hilfe wir haben keine Kinder mehr"
Deutschland ist "Kinder- und Arbeiterfeindlich geworden", wer eine andere Meinung vertritt den könnte ich gewiss an genug Beispielen erklären warum.
Fakt ist: Wenn ein Unternehmen "schwarze Zahlen" schreibt kann es auch seine Beschäftigten am Gewinn beteiligen.
Wenn es nach Aussagen der Unternehmer geht , werden die nie schwarze Zahlen schreiben um blos nichts an ihre "Sklaven" weiterzugeben.
Deshalb ist eine Einführung eines einheitlichen Mindestlohnes in Deutschland mehr als notwendig!!!
Heiko Sowart aus Bischofswerda
sowart@aol.com
 
Ronald · Mittwoch 9. Januar 2008 · 18:08
Erwin,Sorry, tut mir Leid! Ich habe mich mehr auf den Inhalt konzentriert, wenn ich nach der Rechtschreibung schaue, verliere ich den Faden!

Danke Heiko!

Dies nur am Rande!

Entschuldigung Matthias
 
frei erfunden(bernd) · Donnerstag 10. Januar 2008 · 20:43
rechtschreibfehler fördern die aufmerksamkeit beim lesen!
 
Lutz · Mittwoch 16. Januar 2008 · 09:00
Hallo Heiko

Deinen Kommentar vom 08. Januar kann ich nur zustimmen und den Beweis bieten die heutigen Nachrichten.
Nokia schreibt scharze Zahlen und was hat der Arbeiternehmer davon nichts, im Gegenteil man enläßt fleißig und verlagert die Produktion in Billiglohnländer (Rumänien und Ungarn). Schließlich läßt sich so der Gewinn ja noch mehr steigern und wem kümmern schon die pesrönlichen Schicksale der Arbeiter.
Noch interessanter wirds ja bei der Bahn.
Da haben doch die Lokführer sich gewagt mal mit der Faust auf den Tisch zu hauen und einfach mehr Gehalt erkämpft.
Und wie sieht die Reaktion von Herrn Mehdorn und Co aus, Preisteigerung und Entlassungen, schließlich muß man ja konkurennzfähig bleiben,(Die Konkurenz auf Deutschlands schiene ist ja auch so Groß), und das alles auch noch bei einem Gewinn der Bahn AG von über 2 Milliarden Euro im letzten Jahr.
Da haben wohl ein paar Manager Angst das nicht genug Millionen für die eigene Tasche übrigbleiben.

Und was machen unsere Politiker, sie schauen dem treiben zu und freuen sich innerlich, denn schließlich sitzen ja die meisten auch noch in irgendeinem Vorstand und kassieren so noch mehr.

So für heute aber erst mal genug gejammert, als eingefleischter Ossi kann man ja so was bestens.

Mit freundliche Grüßen
Lutz
 
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Kommentare
Renate
25. November 13:43

Finde ich auch schade! Vielleicht kommt jemand neuen...? Bin immer auf Neuigkeiten gespannt... ...weiter...

Siegfried Lau
24. November 11:39

Je mehr Firmen Hungerlöhne zahlen die vom Staat ergänzt werden umso reicher werden die Verursacher.Uweiter...

Jens
01. August 01:52

Schade, hab ich immer wieder gerne mal gelesen. Werd jetzt mal bei den anderen vorbei schauen.weiter...

Torsten
08. Juni 10:53

Und warum schreibt Matthias nicht mehr?weiter...

Siegfried Lau
19. August 20:03

Bravo, weiter so mit den Kräften die im Begriff sind den vorsorgenden Sozialstaat --vom Grundgesetzweiter...

Leser
15. August 09:50

Ich versteh die Leute nicht die sich andauernd beschweren... klar wird alles teurer, und ja die ...weiter...

Wolfgang Schwarz
13. August 23:03

Sehr geehrter Herr Schäfer, es ist beschämend, dass Sie sich zu gut sind, für 800 Euro plus Soziaweiter...

Tim
16. Juni 20:07

Ach ja und 7,50€ Mindestlohn ist wohl schon sehr knapp bemessen aber immerhin noch ein "Vermögen zu weiter...

Tim
16. Juni 19:59

"P.S: WARUM SOLL DIE LINKE undemokratisch sein? Oder ist es gerade IN eine Partei zu verteufeln die ...weiter...

Tim
16. Juni 19:43

Sind wir demokratisch? Auf dem Papier auf jeden Fall aber in der Realität? Na ja da bin ich mir lanweiter...