Mittwoch 10. Mai 2006
Heute will ich mal auflisten, wie es um unsere Finanzen bestellt ist, wie wir damit zurechtkommen müssen.
Wir bekommen, meine Frau und ich, zusammen ca. 2000 Euro netto. Das klingt erst mal nicht wenig. Aber dem stehen die Abzüge gegenüber. Ich liste sie mal auf!
Miete : 430 Euro
Monatskarten für Frau und Sohn: 70 Euro
Telefonanschluss inklusive Internetzugang: 60 Euro
Rate fürs zehn Jahre alte Auto: 131 Euro
Rate für Computer: 40 Euro
Parkplatz: 20 Euro
meine Lebensversicherung: 72 Euro
Hausratversicherung: 25 Euro
Gewerkschaftsbeitrag: 15 Euro
Ausgaben für unseren Garten: 100 Euro
(darin sind Kosten für Pflanzen, Pacht, Reparaturen im kleinen Maße mit enthalten)
Handy: 30 Euro
Sparen: 20 Euro
Benzinkosten Auto: 30 Euro
Versicherung Auto inklusive Teilkasko: 70 Euro
Rundfunkgebühren: 18 Euro
Sachen für den persönlichen Gebrauch: 100 Euro
Da wir 2 Katzen haben, kommen 50 Euro für Futter, Streu und eventuelle Arztbesuche hinzu.
Der Strom steht mit 50 Euro zu Buche.
Eigene Arztbesuche und Rezeptgebühren + Medikamenteneinkauf ohne Rezept: 20 Euro
Einkaufen fürs tägliche Leben fehlt noch.
Das sind in der Woche ca. 140 Euro.
Es ist möglich, dass ich dieses oder jenes vergessen habe. Aber letztendlich bleibt so gut wie nichts übrig!
Tanzen war ich mit meiner Frau seit Ewigkeiten nicht mehr. Wir können es uns einfach nicht leisten. Und das, obwohl wir vollzeitbeschäftigt sind.
Darum hoffe ich, dass so viele Menschen wie nur möglich mitmachen, dass wir nicht das Armenhaus von Europa werden. Macht mit bei der Initiative Mindestlohn!
Autor: Matthias · Rubrik: Familie
Ich komme auf 1440 Euro
bleiben noch 500,00 übrig -
das sind immerhin 25% des Gesamteinkommens..
was sind denn die Dinge, die da noch fehlen?
Grüße, Chris
Ich bin schockiert!Nicht über den Verdienst sondern über diese Ausgaben...
Wir haben mit drei Personen 1750 Euro und leben gut!!! Wir haben uns sogar ein eigenes Haus davon gekauft. 131 Euro für ein Auto? 70 Euro Teilkasko? 100 Euro für Persönliches? Und dann noch 140 Euro einkauf pro Woche???? Was esst Ihr, Kaviar und Lachs? Wir zahlen durchschnittlich 60 Euro incl. Windeln und Babynahrung. Ich kann diese Zahlen nicht ganz nachvollziehen und denke wenn man sinnvoller wirtschaftet ist da was über. Nicht des so trotz, 8 Euro lohn ist zu wenig aber keine seltenheit...
Hallo Rudi,
ich bin auch schockiert: ihr lebt zu dritt von 1750 Euro und konntet euch sogar noch ein Haus kaufen! Boah, wo lebt ihr denn? Da will ich auch hin! Aber Du hast Recht: zeig es uns VerschwenderInnen ruhig! Was Du kannst, sollten wir doch schon lange können!
Du findest 140 Euro Einkauf die Woche viel? Klar, bestimmt hast Du Recht: Aldi-Brot nebst Tomatenmark ist schon ein richtig leckeres Menü! Man sollte sich da nicht so anstellen, schließlich gibts ja auch zur Abwechselung echt leckere Tütensuppen für ein paar Cent... Und Kinder können im Sommer auch locker mal in Flipp-Flops laufen. Schuhkäufe sollte man ruhig auf die Winterzeit begrenzen und im Sommer muß man auch nicht soviel anhaben!
Und schwupps, schon ist das Geld übrig, um ein Haus zu kaufen, so wie Du das getan hast, Rudi (schön, dass ihr überhaupt ein regelmäßiges Einkommen habt!).
Sportvereine müssen eh nicht sein, und wer arm ist braucht auch nicht ins Schwimmbad, Museum, Kino... Und wenn Arme keine Schulbücher kaufen können: selbst schuld, haben wohl nicht gut genug gespart.
Und hey - 1750 Euro?? Davon konntest Du sogar ein Haus kaufen??? Da haben ja die Arbeitgeber das richtige Näschen: da sollte doch noch finanzieller Spielraum drin sein! Vielleicht kriegst Du ja zuviel Geld? Bestimmt gibt es irgendwo noch jede Menge "Rudis", die Deinen Job auch für die Hälfte tun würden??
Weißt Du was, Rudi - meine Nachbarin lebt mit 2 Söhnen (10/12) von 1100,-- Euro. Und es reicht vorne und hinten nicht. Und mit 60 Euro in der Woche bekämme sie ihre Söhne nicht satt. Das sind auch 3 Personen, so wie ihr...
Aber ihre Söhne brauchen auch noch Schuhe, Kleidung, Schulbücher, Sportschuhe ... Und auch ein Fahrrad, um in die Schule zu kommen - Geld für die ÖVPN ist nämlich nicht drin! Und obwohl sie die abgelegten Kleider anderer Kinder auftragen - abgelegtes Essen gibt es noch nicht! Und ich kann Dir sagen: Kinder im Wachstum essen tatsächlich mehr als Säuglinge! Und sie brauchen auch mehr!
Lieber unbekannter Rudi, versteh mich bitte nicht falsch: ich mißgönne Dir Deinen Verdienst nicht und wenn ihr davon GUT leben könnt, umso besser! Ich finde nur, dass Deine Gedanken schon gut "sitzen". Deine Argumente kommen mir eigenartig bekannt vor: wer Arbeit will, der findet schon & Sparsamkeit ist eine Zier, die Arme nicht haben.
Das kennen wir noch aus alter Zeit, wo es für Arme nur begrenzt Kohlengeld gab. Nach dem Motto: die würden das sonst für was anderes "verschwenden". Nämlich für LUXUS. Und da sind wir doch schon beim Casus Knaxus: Arme haben KEIN RECHT auf Luxus. Dieses Recht haben nur Reiche. Weil die sich das angeblich verdient haben. Aktienbesitzer lassen schließlich ihre Aktien hart für sich arbeiten!! Da ist ja viel Denkerschweiß geflossen!
Lieber unbekannter Rudi, Du wirfst der Familie von Matthias Verschwendung vor - weil Du es schaffst, von weniger gut zu leben. Vielleicht wirst Du ja noch unterboten? Aber soll es hier darum gehen? Wer schafft es, mit 10 Euro die Woche eine 6köpfige Familie durchzubringen (mit Grassuppe und Löwenzahnsalat)??
Oder sollte es darum gehen, den erwirtschafteten Reichtum gerechter zu verteilen? Dass nicht nur einige Menschen mehr als 1000 Euro Haushaltsgeld pro Woche zur Verfügung haben und andere noch nicht mal 60 Euro?
Würdest Du beispielsweise Arbeitgeberpräsident Hundt seine Verschwendungssucht vorwerfen, weil er mehr Geld ausgiebt als Du? Oder Gerhard Schröder? Oder Günther Jauch? Oder Michael Schumacher? Meinst Du nicht, dass Matthias und seine Frau genausso hart, wenn nicht sogar härter für ihr Geld arbeiten mußten? Und dann müssen sie sich noch verschwenderisches Verhalten nachsagen lassen?
Wer darf in diesem Lande verschwenden? Denk mal darüber nach!
viele Grüsse
Sabine
Hallo Matthias,
klasse, dass Du dieses Tagebuch führst und an der Aktion Mindestlohn teilnimmst. Was in anderen EU-Ländern möglich ist, die übrigens auch an der Globalisierung teilnehmen, oder etwa nicht?, sollte auch bei uns möglich sein; immerhin sind wir Arbeitnehmer diejenigen, die in den Firmen die Produktion aufrecht erhalten.
Buchtipp: Albrecht Müller: "Macht Wahn; Wie eine mittelmäßige Führungselite uns zugrunde richtet" -- endlich mal eine Gegenantwort auf das vorherrschende neoliberale Gequatsche.
Gruß
Ludwig
Hallo.
Unsere Familie besteht aus fünf Personen , wir haben im Monat ca.1800 Euro ohne Kindergeld zur Verfügung und wir haben auch ein eigenes Haus ( aber ein altes!).Mein Mann ist Alleinverdiener .Mit sorgfältiger Finanzplanung kommen wir eigentlich gut über die Runden...aber da geht auch wirklich nur mit eingeteiltem Hauhaltsgeld .trotzdem können wir jeden Monat etwas beiseite packen für absolute Notfälle . Doch jetzt die Hiobsbotschaft...der Arbeitgeber meines Mannes ( Private Abfallwirtschaft ) will die Löhne absenken , angeblich um Kosten zu sparen . Brutto wären das dann 1300 Euro ...wie soll man da noch existieren...im Moment laufen die Verhandlungen ja noch ,aber der Arbeitgeber will so schnell wie möglich aus dem BDE raus,um sein Ding durchzuziehen ...und ich kriege doch nach 10 Jahren Kinderpause auch so schnell keinen Job mehr in meinem alten Beruf ( Großhandelskauffrau)...da bleibt dann nur Hartz VI...aber ist das denn Sinn der sache ?
Ich bin weder schockiert noch erstaunt über die Äußerungen des Herrn (oder auch der Frau) mit dem Pseudonym "Rudi".
Neben der "Initiative Mindestlohn" gibt es in diesem christlichen und sozialen Lande auch noch andere Initiativen, so z.B. die "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft".
Was hat dies Initiative damit zu tun? Nun, diese neokonservative Initiative, dies sich selbst als "überparteilich" darstellt, bekommt vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall und weiteren Wirtschaftsverbänden jedes Jahr zig Millionen Euro, damit sie per Gehirnwäsche die öffentliche Meinung einseitig in ihrem Sinne beeinflusst (insbesondere Abschaffung des Flächentarifvertrages, Erhöhung der Arbeitszeiten, Reduzierung der Mitbestimmung, Einführung von Studiengebühren, Abschaffung des Kündigungsschutzes). Das Soziale soll in der neuen sozialen Marktwirtschaft auf die wirklich Bedürftigen reduziert werden. Gibt man aber den Begriff "Obdachlosigkeit" als Suchbegriff auf der Webseite der INSM ein, erscheint kein einziger Treffer.
Diese Gehirnwäsche reicht von Schleichwerbung in der ARD-Sendung Marienhof über die medienwirksame jährliche Verleihung der Preise "Reformer des Jahres" und "Blockierer des Jahres" und Anzeigenkampagnen in Print-Medien bis zur Ablieferung ganzer Fernsehbeiträge an verschiedene Redaktionen von Fernsehsendungen, ohne dass diese als Meinungsäußerung der INSM gekennzeichnet wären (nachzulesen auf wikipedia.de).
Warum sollte diese "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" nicht auch Praktikanten, Studenten etc. mit ein paar Euro dafür bezahlen, um hier solche "Weisheiten" von sich zu geben? gr.
Wer würde sonst damit prahlen, dass er mit 3 Personen im Haushalt von 1.750 Euro monatlich ein eigenes Haus gekauft hat, die laufenden Kosten für das Haus bestreiten, Rücklagen für die Instandhaltung sowie größere Reparaturen des Hauses (die neue Heizung im Haus meiner Eltern vor drei Jahren hat insgesamt rund 10.000 Euro gekostet) bilden und dann noch "gut" leben kann.
Vor allem was heißt dabei "gut" leben? Sicherlich kann man an der einen oder anderen Stelle bei den Ausgaben sparen. Man muss nicht immer das Teuerste und die neuesten Klammotten usw. kaufen, aber ich will auch nicht ständig das Billigste vom Billigen kaufen oder auf alles verzichten müssen, wenn ich das ganze Monat arbeite, während gleichzeitig unsere sogenannten Leistungsträger wie Herr Dr. Ackermann von der Deutschen Bank usw. hierzulande eine Million nach der anderen kassieren und im Champagner baden. Ich lebe nämlich nicht wie im feudalistischen Mittelalter um für einige wenige Herrschaften, die den Hals nicht voll genug kriegen, zu arbeiten, sondern ich arbeite um zu leben.
Ich wohne in München und verdiene netto (Steuerklasse I) rund 2.100 Euro monatlich. Nach Abzug der Miete von 620 Euro (kalt) und der sonstigen Lebenshaltungskosten wie Lebensmittel, Telefon, Internet, GEZ, Heizung, Strom, Friseur, Toilettenartikel, Waschmittel, S-Bahn, Versicherungen, Bekleidung, Geburtstag- und Weihnachtsgeschenke für meine Nichte etc. usw. reicht es geradeso, um meine Hobbys (Skifahren im Winter und Motorradfahren im Sommer) finanzieren und mir einmal im Jahr einen zweiwöchigen Urlaub mit meiner Freundin leisten zu können. Etwas Spaß sollte das Leben nämlich auch den Normal- und Geringverdiener noch machen, wenn man das ganze Jahr arbeitet, und nicht nur Leuten wie Herrn Hundt, Herrn Henkel, Herrn Merz, Herrn Kannegiesser, Herrn Ackermann und Frau Silvana Koch-Mehrin.
Bei allen Rechenkünsten hat es für ein eigenes Haus bei den Immobilienpreisen in München und Umgebung jedoch bislang noch nicht gereicht. Man sollte nämlich bei der Finanzierung z.B. auch berücksichtigen, dass man die Raten und die Zinsen an die Bank auch dann noch zahlen kann, wenn man gegebenenfalls einmal arbeitslos wird. Das ist Herrn Dr. Ackermann nämlich vollkommen egal.
Tendenziell wird auf dieser Seite zu viel gejammert. Was hat bitteschön ein Klimaforscher mit dem täglichen Wetterbericht zu tun? Klima und Wetter sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Und Sie sind nicht der einzige, dem das Wetter im Urlaub einen Strich durch die Rechnung macht. Übrigens: Ich war vor fünf Jahren das letzte Mal im Urlaub.
Wenn ich mir diese Auflistung der Luxusgüter so ansehe, gibt es eine Menge Sparpotenzial: Warum ein Auto? Warum ein Handy? Und mit dem richtigen Anbieter von Telefon und Inernet sind auch noch einmal 10 EUR gespart. Stichwort VOIP. Brauchen Sie wirklich Katzen, wenn Sie es sich finanziell nicht leisten kann? Ich denke nicht. Was verbuddeln Sie denn für 100 (!) EUR jeden Monat im Garten? Wieso sind Sie in einer Gewerkschaft? Rechnen Sie einmal zusammen: Lassen Sie die unnützen Ausgaben weg und Sie sparen locker 476 EUR pro Monat!
Nicht alles, was es gibt, muß man gleich haben wollen.
bei der autoversicherung bist Du entweder ein bruchpilot oer vergleichst die versicherungen nicht miteinander. oder Du machst es wie viele meiner bekannten: weil der onkel allianzvertreter ist, tue ich dem was gutes (und mir was schlechtes). jedenfalls geht das billiger!!
krankenschwester auf einer privaten belegbettenstation mit teils kardiologischen intensiv,-und beatmungspatienten / 30h/woche
pro schicht im schnitt 1,5 unbezahlte überstunden / pausen durch arbeitspensum und permanente fluktuation des personals utopie
nettolohn 700,- (nachtzuschläge i.h.v.15% incl.) + 300,- kindergeld + 200,- wohngeld
1 erwachsener , 2 kinder (6,7 jahre)
kein unterhalt - vater hartz4,unterhaltsvorschuss durch stadt nach 6 jahren beendet
75,- zuviel einkommen um aufstockendes hartz4 zu erhalten
miete,warm 430
strom 40
rate küche 55
telefon 30
handy 10
esseng.ki. 80
riester 15
sport ki. 25
versich. 20
lebensm. 200
sonstiges 50
schule 20
ki.kleid. 30
das ist mein haushaltsplan,gebastelt am äußersten limit,der teil der übrigbleibt geht in aller regel für reperaturen,ungeplante ausgaben,nachzahlungen der heiz,-betriebskosten,2 wochen campingplatz drauf...es ist manchmal zum leben zu wenig und doch zum sterben zuviel...man fühlt sich gestraft,kinder zu haben,die gott sei dank auch mit liebe und geborgenheit groß zu bekommen sind,solange ein mindestmaß an materieller versorgung besteht...und,ich gönne mir abends auch ein glas wein,für 0,79 cent im tetrapak,wofür man noch ausgelacht wird...bleib dran an den mindestlöhnen,es gibt schon zuviele menschen,die abends,mit den händen vorm gesicht überlegen,was ein solches leben überhaupt wert ist...viel erfolg!
Zuerst möchte ich mal erwähnen dass auch ich für die Einführung eines Mindestlohnes bin.
Andererseits halte ich die Ausgaben doch etwas für zu hoch, man sollte doch auch für Notzeiten Rücklagen haben.
Telefon u. Internet gibts auch ohne VOIP bereits ab 35 Euro, wenn auch mit Volumenbegrenzung. Beim Telefonieren kann man sich einschränken. Händi ist nur für den Notfall nötig - dafür kann man sich eine SIM-Karte eines prepaid o. postpaid Anbieters besorgen.
Autos o. PC kauft man sich grundsätzlich nicht auf Kredit. So zahlt man am Ende nur für die Banken.
Für einen Parkplatz würde ich niemals 20 Euro zahlen! Da laufe ich lieber einen km.
Die Versicherung ist wohl etwas teuer geraten und auf Teilkasko verzichte ich seit Jahren!
Auch 50 Euro Ausgaben für Katzen halte ich für übertrieben, von diesem Geld müssen andere woanders auf der Welt ihre Familie für einen Monat ernähren...
Wenns Geld nicht reicht muß eben auf Haustiere verzichtet werden.
Die angegebenen Ausgaben fürs Essen sind auch übertrieben hoch. Um zu sparen ist kein Aldibrot nötig, sondern Biomehl und Hefe, evtl. noch ein Brotbackofen. Kartoffeln können aus dem eigenen Garten kommen, Nudeln/Spätzle kann man sich selbst vom Brett schaben. Das ist alles günstiger und schmeckt auch noch besser.
Wenn man faul ist kann auch alles portionsweise eingefroren werden.
Das Leben ist so wie es ist, nicht jeder ist eben ein Gutverdiener auch wenn sich mancher der hier kommentiert was anderes wünscht und nicht einsieht zu sparen. Die Realität ist nun mal so und man hat sich damit zu arrangieren.
Was man tun kann ist nur die Partei zu wählen die das geringste Übel ist. Mit Nichtwählen erreicht man nur das Gegenteil.
Ach es ist schade, daß es sowenige "Franks" in Deutschland gibt.Mal abgesehen davon, daß er wie leider viele nicht begriffen hat, worum es bei dieser Aktion geht, hätte ich auch noch Vorschläge zum sparen: die Katzen schlachten, dann kann das Geld für den Metzger als Notgroschen zurückgelegt werden, der Balkonkasten eignet sich sehr gut für den Gemüseanbau, und da ja die Kartoffeln aus einem 100 qm Garten nicht für ein Jahr reichen, empfehle ich die Wiese vor dem Wohnblock als Kartoffelacker zu nutzen. Abraten würde ich vom Brotbacken: Biomehl ist zwar gesund, aber leider nicht preiswert und vor allen die Energiekosten sind enorm.
Aber nun Schluß mit Sarkasmus. Am meisten dieser Aussagen hat mich der Schluß betroffen gemacht. "Die Verhältnisse sind nun mal so, man muß sich damit arrangieren".
Dieses millionenfache arrangieren mit den Verhältnissen hat Deutschland und die Welt schon an den Rand des Abgrundes gebracht und das Leben von diesen Millionen gefordert.
Mit sarkastischen "Vorschlägen" kommt man auch nicht weiter, insbesondere wenn man Behauptungen aufstellt die einfach nicht stimmen. Z.B. Brotbacken: Biomehl ist günstig, 1 kg gibts für 69 Ct...und dies ergibt weit mehr als 1 kg Brot. Auch die Energiekosten sind zu vernachlässigen, das habe ich mit einem Strommeßzähler am Brotbackautomat nachgemessen. Für 1 kg Brot zuhause gebacken bekomme ich beim Bäcker 1 Brötchen...
Dasselbe gilt für den Kartoffelanbau für den sich manche Menschen nicht herablassen können, weil es "schmutzige" Arbeit ist. Von Selbstversorgung habe ich nicht geschrieben, aber ein Beitrag dazu kann es sehr wohl leisten. Im übrigen könnte man bei einem 100 qm Garten 4 Zentner Kartoffeln ernten, im günstigen Fall gar das Doppelte...
@Heinz
Was willst du erreichen? Willst du dass alle Bürger sich überschulden? oder sollen sie eine Revolution machen und damit alles in den Abgrund stürzen?
Nein, für den Bürger ist es besser er denkt nach.
Hallo Achim, was will ich erreichen? Ich will daß jeder von seiner ehrlichen Arbeit ein normales Leben führen kann. Keine Gleichmacherei, aber es ist mehr als unmoralisch daß einige Wenige das das hundertfache eines anderen bekommen, ich schreibe mit Absicht nicht vom Verdienen. Die Ursachen von Not,Elend und Kriegen, ja auch von Revolutionen sind auch diese ungerechtfertigten Unterschiede.
Ich glaube nicht das diese Hungerlöhneraktion dafür gemacht wurde um Ratschläge zum Sparen zu bekommen, sondern sie soll zeigen, daß es trotz fleisiger Arbeit nur zu einem Hungerlohn reicht. Und darüber sollten die Bürger nachdenken.
Ich will auch nicht mit Dir über Brotbacken streiten, allerdings scheint Dein Bäcker ganz schön große Brötchen zu backen. Da ich selbst einen Garten bewirtschafte und mich nicht vor "dreckiger" Arbeit scheue(ich arbeite als Tiefbauer/Kabelbaumonteur), weiß ich auch, daß mir meine eigenen Kartoffeln zwar besser schmecken, sehr viel preiswerte als vom Bauern sind sie aber auch nicht, mal ganz davon abgesehen, das es auch Lagermöglichkeiten braucht. Aber wie schon gesagt, diese Seite ist kein Wettbewerb, wer mit dem wenigsten Geld auskommt oder die größten Kartoffeln hat.
Es gibt in unserem Land genug demokratische Möglichkeiten die Verhältnisse zu ändern. Unser Grundgesetz ist es wirklich wert immer mal wieder gelesen zu werden.
Hallo Heinz, wer will das denn nicht. Aber wenn jm z.B. Schulden fürs Auto oder gar den PC macht finanziert er ja gerade auch die Großverdiener der Autoindustrie und die der Banken. Es ist eine Illusion zu glauben dass unsere Verhältnisse so schnell geändert werden können und gerade deshalb muß man mit den gegebenen Mitteln überleben.
Dazu gehört auch mit seinem Geld auszukommen.
Für 50 Ct bekomm ich fast ein kg Brot aus dem Brotbackofen, die Kartoffeln aus dem Garten kosten mich NICHTS außer Arbeit usw.
Gerade mit diesen einfachen Mitteln kann man mit dem Geld auskommen.
Ich habe mich jetzt hier seit MONATEN nicht mehr blicken lassen, dachte, schau mal wieder rein, aber siehe da, es hat sich NICHTS geändert. Es gibt nach wie vor die gleichen Diskussionen, wer wie auf welche Weise nicht genug Verzicht und Einschränkung übt, wer es schafft, mit dem niedrigsten Einkommen doch seinen Lebensunterhalt glücklich zu bestreiten und dergleichen. Als ob es darum ginge! Es geht darum, dass geleistete Arbeit angemessen bezahlt wird. Wofür dann das Geld ausgegeben oder nicht ausgegeben oder gespart oder nicht gespart, oder womöglich vielleicht auch für FORTBILDUNG oder KULTUR oder die AUSBILDUNG der Kinder ausgegeben wird, das ist eine völlig andere Angelegenheit. Hier wird den Leuten ja sogar noch vorgeworfen, Luxus wie z. B. ein Auto zu besitzen. Ja, stellt euch bloß mal vor, es gibt auch Leute, die können ihren Lebensunterhalt nicht erwerben, ohne sich vorher ein Auto anzuschaffen. Zum Beispiel. Oh, und manche leisten sich sogar den Luxus, sich den Garten finanziell nicht leisten zu können! Ich weiß, es gibt IMMER diejenigen, die allen anderen auch bei noch so weit reichend geübtem Verzicht immer noch unterstellen, sie betrieben Luxus. Es gibt dann ja auch so Internetseiten, wo man TOLLE Spartipps bekommt, z. B. von der Art, dass man viel Geld sparen könne, indem man die Reißverschlüsse und Knöpfe aus der Kleidung trennt, bevor man diese zur Altkleidersammlung gibt. Worüber sich dann die noch ärmeren Empfänger bestimmt sehr freuen werden. Ich bin jedenfalls ziemlich enttäuscht darüber, dass sich hier in den ganzen Monaten seit meinem letzten Besuch hier anscheinend nichts geändert hat. Dann hab ich ja leider absolut keine neue Entwicklung verpasst.
Hallo zusammen also Wir haben es auch nicht leicht mit fünf kinder und ich allein verdiener.
Dazu kommt das es nicht alle meine eigenen kinder sind zwar verdiene ich 1500 € ab eine monat jetzt 1900 habe die kinder nicht auf meiner steuerkarte und bin auch nicht verheiratet.
Aber so im großen und ganzem kommen wir doch recht gut klar und können doch besser leben als ich zu anfangs glaubte.
Es ist auch nicht so als wenn ich zu nichts kommen würde.
Ich versuche mal so eine kurzen zusammenstellung
Miete 680 €
Lebensversicherung 75 € Vom brutto
Rentenvers. 65 €
Riesterrente 15 €
Riesterrente 60 €
Hausrat. 15 €
Haftpflicht 18 €
Handy 60 €
Kamera 80 €
Strom 60 €
Gas 60 €
Kindergarten Ver. 30 €
Abtragung 30 €
Abtragung Frau 150€
Kinderkleidung 50 €
Schule aufwendung 15 €
u.s.w
Dazu muß ich sagen das wir Kindergeld beziehen aber auch für fünf kinder aufkommen müssen.
Es ist nicht immer leicht doch auch wenn es knapp wird weiß ich das ich es gerne mache.
Ich finde es auch nicht ok wenn die menschen mit fünf euro für ihre arbeit abgespeißt werden.
Wer arbeitet sollte auch für seine arbeit anständigt bezahlt werden.
Wie genau sich das jetzt unterscheiden soll vermag ich garnicht zu beurteilen.
Vielleicht sollte man das abhängig von dem firmenkapital machen.
Wie zum beispiel die Banken kann doch nicht sein das sie immer reicher werden und so viele weniger verdienen oder ihre arbeitverdienen.
Da gibt es noch die Post, Telekom, oder so viele andere große Konzerne die abzocke betreiben.
Ich möchte eigentlich sagen das wir doch noch gut klar kommen und das es auch firmen gubt die Rechttens zahlen und nach leistung schauen und nicht nur auf ihr eigenes wohl.
Ach wir versuchen gerade ein haus zu kaufen klar ohne fördermittel nicht möglich.
Ach warum gibt es so viele niedrig löhne und warum werde sie immer mehr...??
Lieber MAtthias,
durch zufall habe ich letztens einen Artikel über deine Seite gelesen. Wenn ich das so lese und dies ausgaben sehe... naja, was soll ich sagen. ein großteil kann ich mir davon nicht leisten. ich gehe auch voll arbeiten und gehe am monatsende mit 700 € raus. wenn ich miete, essen, straßenbahn, strom etc. abziehe, bleibt mir nicht mal geld für die wichtigsten versicherungen. sprich ich bin weder abgesichert noch bleibt geld zum sparen, d.h. ich habe keinerlei finanzielle rücklagen für unerwartete ausghaben. wenn ich das so lese, dann denke ich mir, euch gehts nicht so schlecht. 1000,- am ende des monats? ein traum...
Ich bin 22, ich würd auch gern weggehen, mir mal was leisten, in urlaub fahren.... is nich. mindestlohn wäre schön. aber habe ich danach noch einen job?
Geht NICHT auf die Strasse,
MUCKT bloss nicht auf,
VERKRIECHT euch in eure vier Wände,
bleibt doch alle EINZELKÄMPFER,
ALLEINE seit IHR stark,
gemeinsam seit ihr NICHTS,
JAMMERN ist gut,
nicht klagen ist BESSER,
POLITIKER haben immer RECHT!!!!!!!!!!!!
WIR SIND DIE MITTE????
Na denn....weiter machen! (ACHTUNG ALLES IRONIE!!!)
PS: @stine
Mit 22 Jahren schon so wehleidig?Du hast das Leben noch vor dir, oder willst du so bis zur Rente weiter machen? NIX mehr los mit der heutigen Jugend...tztztz
Hallo
Ich hab mich jetzt mal hier ein wenig reingelesen.. und kann manche Reaktionen nicht so ganz verstehen..
Haustier weglassen, Garten weglassen... am Besten weniger und preiswerter essen...
Öy, das kann doch nicht sein...
Ich gehe 50 Stunden die Woche arbeiten, ich habe 3 Jobs alle mit einem Lohn um die 5 Euro
Mein Mann geht 30 Stunden die Woche arbeiten, er würde gerne mehr arbeiten aber das ist Betriebsbedingt nicht möglich.
Ich sehe meine Kinder 12 und 16 kaum noch.. meinen Mann eh nicht...
Tja und wenn dann die Fragen kommen... MAMA ihr geht doch so viel arbeiten.. warum können wir denn nicht mal in den Urlaub fahren....
was soll ich dann antworten...
das mama und Papa einen Hungerlohn verdienen, trotz guter schulischer Ausbildung mein Mann Abitur/Meisterschule und ich Abitur/Industriekauffrau...
Ich predige meinen Beiden Kinder, dass sie sich in der Schule anstrengen sollen... und Abitur machen.... im Stillen frag ich mich dann... ja hast du auch gemacht .. und nu ??
Haste nüschts !!
Und wenn ich dann lese.. das sich eine Familie die Frage stellen soll ob sie sich ein Haustier leisten kann... könnte ich durchdrehen.... das dürfte bei dieser harten Arbeit die die Beiden für die Gesellschaft leisten .. gar keine Frage sein...
hallo ines,
deine beschreibung könnte auch auf unsere situation zutreffen. familienkonstellation ist die gleiche, der schul-und berufsabschluß ähnlich und arbeit gibt's auch jede menge. die frage lautet nur: was bleibt eigentlich davon übrig?
dazu muß ich sagen, dass wir uns erlaubt haben ein efh zu bauen und uns auch noch wagen, ein haustier (hund) zu halten.
sicherlich zwei gute gründe uns als verschwenderich - vielleicht auch als neureich zu bezeichnen.
klagen möchten wir nicht unbedingt aber grund zum jubeln gibt es auch nicht.
Hallo
Was sollen hier eigentlich die Kommentare über mögliche Sparmaßnahmen.
Ich denke mal das eigentliche Anliegen ist doch das in Deutschland ehrliche Arbeit nicht mehr entsprechend bezahlt wird. Wer arbeitet soll sich schließlich auch etwas leisten können, aber davon ist man mittlerweile weit entfernt. Meist reicht es nur um die notwendigsten Ausgaben zu bestreiten und unterm Strich bleibt nichts übrig.
Unsere Politiker erhöhen sich ihre Diäten nach Wunsch und im gleichen Atemzug streichen sie den Arbeitern die Pendlerpauschale. Und wenn man sie darauf anspricht erhält man zu Antwort das sie doch das recht auf eine angemessene Entschädigung haben.
Hier ein Auszug aus einem Antwortschreiben der CDU Fraktion des Bundestages auf ein Schreiben meinerseits zur letzten Diätenerhöhung.
„....ie Mitglieder des Deutschen Bundestages haben Anspruch auf eine angemessene, ihre Unabhängigkeit sichernde Entschädigung. Sie müssen die Höhe dieser Entschädigung selbst vor den Augen der Öffentlichkeit festsetzen. So steht es in unserem Grundgesetz, und so hat auch das Bundesverfassungsgericht wiederholt entschieden. Von "Selbstbedienung" kann deshalb keine Rede sein......“
Nur wo bleibt das Recht auf angemessene Bezahlung bei den einfachen Arbeitern. Sind etwa Löhne von 5,00 € Stundenlohn und sogar manchmal noch weniger, angemessen?
Was bleibt dann unterm Strich noch übrig?
Wer kann bei einem so niedrigen Verdienst noch in Würde leben?
Oder bekämpft man hierzulande die Arbeitslosigkeit, indem man die Menschen dazu bringt, sich Arbeit im Ausland zu suchen?
Mit freundlichen Grüßen
Lutz
@Lutz
Du wirst lachen, aber viele Arbeitsämter empfehlen inzwischen sogar sich im Ausland zu bewerben. Da werden sogar Sprachkurse (!) angeboten z.B. Schwedisch damit man dort dann malochen kann. Man könnte glatt meinen die Arbeitsämter bekommen Provisionen aus dem Ausland, dafür das sie ausgebildete Fachkräfte rüberschicken.
Diese Niedriglöhne sind einfach nur pervers. Selbst wenn der Mindestlohn kommt, gibts Tricks diesen zu umgehen. Beispielsweise kann man seine Mitarbeiter als Selbstständige beschäftigen bzw. anheuern und somit den Lohn auch wieder diktieren.
Hallo Matthias,
ich hoffe du bist bald wieder auf den Beinen, gute Besserung.
Hallo Siggi und Lutz,
ich kann euch nur zustimmen.
Die Politiker ziehen uns das letzte Hemd aus, um ihren Haushalt zu sanieren.
Wir haben die Politiker gewählt, und, sind wir mit ihnen zufrieden????
Eigentlich müssten wir über eine Diätenerhöhung abstimmen, sind wir mit der Arbeit der Politiker zufrieden gibt´s was, wenn nicht wird abgezogen.
Und überlegt mal, selbst wenn es nur 1% Erhöhung ist, wieviel Euro sind es dann bei den Politiker, und wieviel wäre es bei euch, uns Hungerlöhner???
Ja, es wandern viele ins Ausland ab, kennen wir das nicht irgendwo her????
Es gab mal ein Land DDR, da war es auch so. Die Gründe waren zwar etwas anderer Natur, aber ähnlich ist es doch.
Auch unsere Politiker leben in einer anderen Welt.
Die Politiker haben ihre Rente sicher, und wir? Vorallem, was müssen wir dafür berappen und was die Politiker.
Wieso müssen Beamte nicht in die Rentenkasse zahlen, ach so, jaja, sie bekommen ja eine Pension,HA.
Die Krankenkassenbeiträge sollen demnächst alle auf über 15% steigen, da frage ich mich, wozu dann sooo viele Krankenkassen, eine würde doch genügen, oh würde da Geld gespart werden.
Übrigens, ich habe mich mit Heiko kurz geschlossen, es wäre schön, wenn sich noch mehr melden, wir warten auch auf ein Tönchen von Matthias, es wäre ganz prima.
LG Jutta
Hallo Leute, ich will mich wieder mal melden.
Schön, das es noch Leute gibt, die hier beweisen, das sie ihren Verstand noch nicht ganz der "Marktwirtschaft" verschrieben haben.Marktwirtschaft ja, aber dann für alle!!!Und vor allem mit Gewinnbeteiligung.
Das neue Jahr ist erst zwei Wochen alt, aber laut bisherigen Medienberichten, könnte man glauben es ist schon wieder Dezember.
Krankenkassenbeiträge, Riesterrente, Jugendkriminalität und nicht zu vergessen Mindestlohn und erhöhte Lebensunterhaltungskosten, dies sind schon wieder tägliche Meldungen der Medien.
Schön wie jetzt auch noch versucht wird, auf Kosten der "Riester- Renteneinzahler" den Sozialhaushalt zu entlasten.
Hätte ja eigentlich schon bei der "Erfindung" klar sein müssen, wer hier wieder was bezahlen, b.z.w. finanzieren muß.
Hallo Wolfang, finde deine "Veröffentlichungen" super, ist nur schade, das nicht noch mehr Leute den Mut fassen sich unser Meinung anzuschließen.
Oder noch besser, ihre persönliche Meinung veröffentlichen.
Wir müssen endlich wieder lernen "solidarisch" zu denken und vor allem auch so zu handeln.
Obwohl es uns immer wieder versucht wird abzutrainieren.
Leute, haltet zusammen und tauscht Euch aus.
Euer Heiko Sowart
sowart@aol.com
wenn ich Unternehmer wäre würde ich auch gegen den Mindestlohn Stellung beziehen. denn wenn der Staat bis zum Existenzminimum aufstockt, muß das der Untenehmer ja nicht.
Das hat bereits bei Hunderttausenden von Jobs Schule gemacht und greift immer mehr um sich.Denn fast alle Unternehmer wollen in den Genuß von Billiglöhnen kommen.Nur die "unverschämten" Billigarbeiter mit ihren Helfershelfern sind zu blöd, dass einzusehen
Hallo
Man jetzt wissen wir ja endlich wie so ein Politiker funktioniert.
Geht eben doch nur um seine eigenen Interessen. Siehe unseren ehemaligen Wirtschaftsminister Herrn Wolfgang Clement, da macht sich doch eine SPD Abgeordnete, Frau Andrea Ypsilanti, auf den Weg bei den Landtagswahl in Hessen anzutreten und im ihren Wahlprogramm setzt sie sich vermehrt für erneuerbare Energien aus. Da sieht doch der Herr Clement gleich die Gefahr auf sich bzw. seinen RWE Konzern, wo er ja im Vorstand sitzt, drauf zu kommen und startet gleich mal ne Kampagne in der eigenen Partei und fordert sogar noch die Wähler auf die Kandidatin der SPD lieber nicht zu wählen. Na wenn das nicht ein tolles Beispiel für die Denkweise unserer ach so verehrten Politiker ist.
Nun wissen wir endlich auch ganz genau das die Interessen der einfachen Bevölkerung durch die Politik doch nicht berücksichtigt wird. Vermutet haben es ja die meisten schon lange. Aber was nützt uns dieses Wissen nun, nicht viel. Wir werden doch weiterhin versuchen müssen mit dem viel zu niedrigen Gehalt über die Runden zu kommen und weitere Einsparungen in Kauf nehmen müssen und die Preise werden weiter steigen.
Wenn nun jemand denkt hier schreibt ein frustrierter Ossi, hat er nicht ganz unrecht. Ossi ist richtig, nur frustriert bin ich nicht, eher stinksauer über den Schwachsinn den man jeden Tag über sich ergehen lassen muss und jeden Tag kommt neuer dazu.
Mit freundlichen Grüßen
Eigentlich schade, das der letzte Artikel vom 25.01.2008 ist, von Matthias seiner letzten "Erscheinung" hier ganz zu schweigen.
Ich wollte eigentlich nicht mehr diese Seite aufrufen, hat mich aber doch wieder gekribbelt.Vom schreiben allein und vom "jammern" wie Du Matthias wird uns nicht geholfen.
Ich war damals auch beschäftigt, hatte Arbeit und die Firma wurde einfach geschlossen, bin auch an die Medien gegangen, aber nur Zeitungen hat aber geholfen, wir haben wenigstens etwas Abfindung bekommen, war nicht mein Verdienst allein, sondern ein "gemeinsames Ergebnis" unserer Belegschaft.
Matthias, rumjammern allein hilft nichts,wenn dir Leute ihre Mithilfe anbieten und du ernsthaft daran interessiert bist mußt du auch darauf eingehen, alles andere ist Käse.
Denkst du vielleicht, das durch deinen Eintritt in die "Linke" etwas ereichen wirst?
Ich bin damals auch in die SPD eingetreten, eine sogenannte "Volkspartei", und mußte dann auch feststellen, das es ein Fehler war, was meinen Austritt zur Folge hatte.
Nur gemeinsam kann man Erfolge erziehlen und nicht mit einem Fernsehauftritt allein!
Ich jedenfalls verlinke diese Seite immer,soweit dieses möglich ist.
Mit mir haben auch schon einige Leute, dank Angabe meiner E-Mail Adresse auch schon Kontakt aufgenommen, warum machst du das nicht?
Vielleicht, überlegst du mal, ob wir "zusammen nicht mehr" sind.
"Wer Hilfe angeboten bekommt, und Hilfe nicht annimmt,hat keine Hilfe verdient!"
Andreas Hahn habe ich auch schon kontaktiert, Matthias du kennst ihn.
Heiko Sowart aus Bischofswerda
sowart@aol.com
Also Leute, macht mit und schreibt nicht nur,Sagt was ihr wirklich denkt und nicht was euch "irgendwelche Parteien" vorgauckeln!
Seit euch endlich mal darüber im klaren, das unsere lieben guten Politiker uns nur "beruhigen wollen"!
Es darf kein "Ost oder West" mehr in einem Staat geben, alle wollten die sogenanannte Einheit, wo ist sie?
Schreibt mir endlich mal, bevor ich die Geduld verliere!
sowart@aol.com
Hallo Matthias,
in einem (und wirklich nur einem) Punkt muss ich Rudi Recht geben: 140 € für Einkauf pro Woche? Das macht 560 € im Monat und kann doch nicht Ihr Ernst sein...?
Ansonsten frage ich mich, wie so oft, warum so hitzig um diesen Mindestlohn von 7,50 € diskutiert wird. Was soll das? Bei Lohnsteuerklasse 1 macht das ca. 830 € Netto im Monat. Warum wird ein eventueller Mindestlohn nicht gleich bei 9 oder 10 € angesetzt? Gerade, wenn es darum geht, neben dem Lebensunterhalt noch etwas für Hobby und Co. überzuhaben, bringen einen 7,50 € kein Stück weiter.
Liebe Leute,
wo soll das hin führen, wenn bundeseinheitlich 7,50 / 8,00 / 9,00 € oder mehr bezahlt wird. Damit kommt man in einigen Regionen gut über die Runden, aber in einigen Regionen eben nicht, die fühlen sich dann wieder benachteiligt und so weiter und so weiter. Es muß eine andere Regelung her, es muß ein Arbeitnehmerschutzgesetz her, das den Arbeitsgerichten die Möglichkeit gibt festzustellen, ob der Lohn den guten Sitten entspricht oder nicht. Und lieber Matthias, Du schreibst Du bist für die Linken und glaubst das die Dir Deine Sorgen lösen. Die Linken sind eine antidemokratische Partei und betreiben billigste Propaganda und fischen so ihre Wähler ab. Wenn die an der Regierung wären, dann würde es erst recht düster aussehen. Aber man sollte in so einem Forum Bekenntnisse zu irgend einer Partei unterlassen, da hier die Diskussion im Vordergrund stehen sollte. In diesem Sinne